EINWOHNERRAT KRIENS: Ja zu Millionendefizit und Steuererhöhung

In Kriens hat das Parlament ja zum geplanten Defizit von 3,7 Millionen Franken. Auch die geplante Steuererhöhung wurde – gegen den Widerstand der SVP – gutgeheissen.

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Budgetdebatte im Einwohnerrat Kriens. Am Mikrofon Daniel Piazza von der JCVP. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Budgetdebatte im Einwohnerrat Kriens. Am Mikrofon Daniel Piazza von der JCVP. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Einwohnerrat stimmte am Donnerstag mit 23 gegen 8 Stimmen dem Budget 2011 zu. Obschon das Budget ein Defizit von 3,7 Millionen Franken vorsieht, wurde es vom Parlament genehmigt. Die Ratsmehrheit trägt damit dem schwierigen finanzpolitischen Umfeld Rechnung und würdigte die Anstrengungen der Behörden bei der Umsetzung eines mehrjährigen Entlastungspaketes, schreibt die Gemeinde Kriens in einer Medienmitteilung.

Heftige Steuerdebatte
Gegen den Willen des SVP hat das Parlament nach einer heftigen Debatte auch einer Steuererhöhung von 1,9 auf 2 Einheiten zugestimmt. Damit sollen die kommenden Jahre mit grösseren Investitionsvorhaben überbrückt werden, ohne Raubbau an der hohen Wohn- und Lebensqualität betreiben zu müssen. Der Moment dazu sei sinnvoll, heisst es in der Mitteilung weiter, weil fast alle Krienser im kommenden Jahr aufgrund der kantonalen Steuersenkungen trotz dieser kommunalen Erhöhung massgeblich weniger Steuern zu zahlen hätten.

Über das Budget 2011 und die Steuererhöhung wird das Krienser Stimmvolk am 19. Dezember an der Urne entscheiden.

pd/zim