EINWOHNERRAT: Krienser können über 3 Varianten abstimmen

Soll Kriens Vor- und Nachteile einer Fusion genau abklären? Entschieden wird nun an der Urne. Und: Kriens kann den Entscheid von den Nachbarn abhängig machen.

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Kriens mit dem Pilatus. (Bild pd)

Kriens mit dem Pilatus. (Bild pd)

Mit 23 Ja- zu 12 Nein-Stimmen, bei einer Enthaltung, hat der Krienser Einwohnerrat am Donnerstag entschieden: Kriens soll in der Steuerungsgruppe «Starke Stadtregion Luzern» dabei sein. Über diesen Beitritt wird nun auch das Krienser Stimmvolk am 17. Mai abstimmen. Hätte der Einwohnerrat abgelehnt, so wäre der Urnengang gar nicht erst zustande gekommen. In der Steuerungsgruppe sollen die Vor- und Nachteile einer Fusion oder einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Stadt Luzern und weiteren Gemeinden vertieft abgeklärt werden.

Als die Sache im Einwohnerrat schon gelaufen schien, nahm die Debatte eine überraschende Wende: Die SVP reichte ein konstruktives parlamentarisches Referendum ein, also einen konkreten Gegenvorschlag. Weil zehn Unterschriften von Einwohnerräten zusammen kamen, kann das Stimmvolk neu sogar über drei Vorschläge befinden. Und die neue Variante ist brisant: Nebst Ja oder Nein, kann nun auch entschieden werden, ob Kriens nur dann in die Steuerungsgruppe eintreten soll, wenn auch alle anderen Gemeinden beitreten.

Michael Graber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.