Eisklub Luzern ist verärgert

Wegen eines Sponsorings werde man in Randzeiten abgedrängt, kritisiert der Eisklub. Beim Eishockeyklub hält man sich derweilen noch zurück.

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Daniel Eichenberger, Präsident des Eisklubs Luzern, vor der Swisslife Arena. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Daniel Eichenberger, Präsident des Eisklubs Luzern, vor der Swisslife Arena. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Spätestens jetzt liegen die Nerven definitiv blank: Der Präsident des Eisklubs Luzern, Daniel Eichenberger, ist ausser sich. Grund ist der Vertrag zwischen dem Regionalen Eiszentrum Luzern (REZ) und der in Luzern ansässigen Suleyman-Kerimov-Stiftung. Der mindestens drei Jahre dauernde Sponsoring-Deal sieht vor, dass die Stiftung jährlich 125'000 Franken an den Betrieb der Luzerner Eishalle zahlt. Ohne Bedingungen spricht die Suleyman-Kerimov-Stiftung den Batzen aber nicht. So legt der Vertrag fest, dass die Eisläufer der Ice Skating Stars (ISS) aus Hochdorf im REZ trainieren können. «Zum Preis, dass wir nun in die Randzeiten abgedrängt werden», ärgert sich Eichenberger. Dies entnimmt er dem provisorischen Belegungsplan für die Nutzung des REZ.

«Nicht in Stein gemeisselt»

Patrik Ziswiler, Präsident des Eishockeyklubs Luzern, mag den provisorischen Belegungsplan noch nicht gross kommentieren. «Noch ist ja nichts in Stein gemeisselt.» Die Koordinationssitzung für die Nutzung des REZ finde erst im Mai statt.

Stefan Schlatter, Geschäftsführer des REZ, hält die Änderungen bei den Belegungszeiten für die zwei Sportklubs für «geringfügig» und «zumutbar». Die beiden Klubs müssten wöchentlich nur je eine Stunde Trainingszeit abgeben.

Noemi Schafroth

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