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EKLAT: Hermann Suter: «Mit heissem Chäs verschiesse»?

Alle Bundesräte erschiessen - mit Ausnahme von Ueli Maurer. Mit dieser Aussage hat Giardino-Präsident Hermann Suter für einen Eklat bei den Gegnern der GSoA-Initiative gesorgt. Allerdings ist umstritten, was genau Suter gesagt hat.
sda
Hermann Suter. (Archivbild Neue OZ)

Hermann Suter. (Archivbild Neue OZ)

Auf einem Tondokument, das die «WOZ» auf ihrer Website aufgeschaltet hat, ist zu hören: «Mit Ausnahme von Maurer sollte man die alle (dann folgt eine unverständliche Passage) verschiessen.»

Die armeefreundliche Gruppe Giardino ihrerseits hält in einer Stellungnahme fest, tatsächlich heisse es «mit Ausnahme von Maurer sollte man die alle mit heissem Käse verschiessen». Dabei handle es sich um eine in der Innerschweiz am Stammtisch gebräuchliche Redewendung, analog zur Wendung «ins Pfefferland wünschen».

Entschuldigung bei Maurer

In einem Brief an Bundespräsident Maurer hat Suter sich inzwischen entschuldigt. «Ich bitte das ganze Team für diese abwegige Äusserung in aller Form um Entschuldigung», heisst es laut Maurers Sprecher Peter Minder in dem Schreiben.

Mit seiner Äusserung hat Suter auch die Kampagne gegen die GSoA-Initiative zur Aufhebung der Wehrpflicht in ein schiefes Licht gerückt. Die Gruppe Giardino ist nämlich Mitglied des Vereins für eine sichere Schweiz, der sich gegen die Initiative engagiert. Vereinspräsident Jakob Büchler distanzierte sich auf Anfrage in aller Deutlichkeit von der Aussage Suters. «Man kann in der Schweiz in politischen Fragen unterschiedlicher Auffassung sein. Aber das ist aus der untersten Schublade, das geht nicht», sagte der St. Galler CVP-Nationalrat.

Giardino ausschliessen

Er bestätigte zudem Informationen von «NZZ online» von gestern, wonach er Giardino aus dem Verein für eine sichere Schweiz ausschliessen lassen will. Er werde der Mitgliederversammlung einen entsprechenden Antrag stellen, sagte Büchler.

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