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EKLAT: In der Luzerner Gassechuchi brodelts

Schon länger wird dem Leiter der kirchlichen Gassenarbeit Führungsschwäche vorgeworfen. Nun wirft einer seiner wichtigsten Mitarbeiter das Handtuch.
Thomas Heer
Die Gassenküche in Luzern. (Bild: Archiv)

Die Gassenküche in Luzern. (Bild: Archiv)

Im Team der Gassechuchi-Mitarbeiter in Luzern rumort es. Und zwar so sehr, dass der Chuchi-Leiter seine Stelle per Ende Januar gekündigt hat.

Seit 2011 ist im selben Gebäude, in dem sich die Gassechuchi befindet, auch die Kontakt- und Anlaufstelle (K+A) untergebracht. Im zweiten Stock des Chuchi-Gebäudes ist es Drogenabhängigen in der K+A möglich, in hygienisch einwandfreiem Umfeld ihren mitgebrachten Stoff unter stressfreien Bedingungen zu konsumieren.

Gefahr für ehemalige Junkies

Nun passen K+A und Gassechuchi aber etwa so gut zusammen, wie der Neo-Vegetarier in eine Metzgerei. Denn in der Chuchi verkehren regelmässig auch ehemalige Junkies, die heute den Heroin-Ersatzstoff Methadon einnehmen. Die Versuchung und die Gefahr eines Rückfalls sind erheblich.

Die Missstände sind bekannt. Das Fridolin Wyss unterstellte Chuchi-Team wollte die Probleme anpacken. Zur Diskussion stand unter anderem, dass ein externer Berater mit ins Boot geholt wird. Das passierte nicht.
Fridolin Wyss will dazu keine Stellung nehmen. Dagegen nimmt die Präsidentin des Vereins Kirchliche Gassenarbeit, Renata Asal-Steger, klar Bezug. Sie stärkt Fridolin Wyss den Rücken und sagt: «Ich stelle keine Führungsschwäche fest. Herr Wyss geht die Probleme in Absprache mit mir offen an.» Zur Situation der Methadon-Bezüger im Umfeld der K+A hält Asal-Steger fest: «Wir sind uns der Problematik bewusst und suchen nach geeigneten Lösungen.»

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