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ELEKTRIZITÄT: Austausch lärmiger Stromleitung in Neuenkirch verzögert sich

In Teilen Neuenkirchs müssen in diesem Winter die Einwohner weiterhin mit einer übermässig brummenden Hochspannungsleitung leben. Wie die Netzbetreiberin Swissgrid AG am Dienstag mitteilte, verzögert sich die Abhilfe, weil dazu eine Baubewilligung nötig ist.
Eine Stromleitung in Rothenburg. (Archivbild: Keystone/Sigi Tischler)

Eine Stromleitung in Rothenburg. (Archivbild: Keystone/Sigi Tischler)

Swissgrid hatte vor einem Jahr in Neuenkirch die Leiterseile der Hochspannungsleitung Bickigen-Mettlen ersetzt. Im letzten März kündigte sie an, diese neuen Seile im Herbst bereits wieder zu auszuwechseln.

Grund dafür ist, dass die neuen Leiterseile bei gewissen Wetterbedingungen und Temperaturen laute Geräusche von sich geben. An der Oberfläche der Seile bildeten sich Wassertropfen, die nicht wie gewünscht zerrinnen würden, teilte Swissgrid mit.

Dies führt dazu, dass es bei Nebel, Regen, Raureif oder Nassschnee stärkere elektrische Entladungen gibt. Diese führen zu Koronageräuschen und zu einem tiefen Brummton.

Die Leitung sei aber voll funktionsfähig und sicher, teilte Swissgrid mit. Der Lärm könne nur beseitigt werden, indem die Leiterseile durch neu entwickelte Spezialseile ersetzt würden.

Die neuen Seile hätten einen leicht grösseren Durchmesser als die bestehenden. Das Eidgenössische Starkstrominspektorat habe entschieden, dass für den Austausch der Seile ein Plangenehmigungsverfahren nötig sei, schrieb Swissgrid. Dieses werde voraussichtlich noch in diesem November eingereicht.

Swissgrid rechnet frühestens für Frühling 2018 mit einer Baubewilligung. Die Auswechslung der Leiterseile verzögert sich deswegen um ein halbes Jahr. Bei ungünstiger Witterung werde die Anlage in diesem Winter aus Rücksicht auf die Bevölkerung so wenig wie möglich in Betrieb genommen, teilte die Netzgesellschaft mit. (sda)

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