ELEKTRIZITÄT: ewl und CKW bauen neues Wasserkraftwerk

Am Rümlig zwischen Schwarzenberg und Malters entsteht bis 2017 ein neues Kleinwasserkraftwerk. Es soll Strom für 2000 Haushalte liefern.

Pd/Rem
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Pirmin Lustenberger (Mitglied der Geschäftsleitung ewl), Stephan Marty (CEO ewl), Felix Graf (Mitglied der Geschäftsleitung CKW) und Peter Lustenberger (Leiter Produktion CKW) nach der Vertragsunterzeichung (von links). (Bild: PD)

Pirmin Lustenberger (Mitglied der Geschäftsleitung ewl), Stephan Marty (CEO ewl), Felix Graf (Mitglied der Geschäftsleitung CKW) und Peter Lustenberger (Leiter Produktion CKW) nach der Vertragsunterzeichung (von links). (Bild: PD)

Die beiden grossen Luzerner Stromversorger, energie wasser luzern (ewl) und die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW), planen ein gemeinsames Kleinwasserkraftwerk am Rümlig. Die Anlage könnte bei optimalem Planungs- und Genehmigungsverlauf ab 2017 zwischen Schwarzenberg und Malters Strom für gut 2‘000 Haushalte produzieren, wie die beiden Firmen am Montag mitteilen.

Bisher hatten ewl und CKW zwei voneinander unabhängige Projekte für die Wasserkraftnutzung des Rümlig vorgelegt. Das künftige Kraftwerk erfordert Investitionen zwischen 15 und 20 Millionen Franken. Die unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass sich CKW mit 60 Prozent und ewl mit 40 Prozent am Wasserkraftwerk beteiligen. «Das Kraftwerk soll die geringe Eigenproduktion aus neuen Energien im Kanton Luzern erhöhen», schreiben ewl und CKW weiter. Die Stromversorger erstellen nun gemeinsam das Konzessionierungs- und Baugesuch. Nach Erteilung der Bewilligung durch die Behörden soll das Projekt im Detail ausgearbeitet werden.

CKW und ewl folgen mit dem gemeinsamen Wasserkraftwerk ihren jeweiligen Versorgungsstrategien: CKW investiert in den nächsten Jahren rund 100 Millionen Franken in die neuen Energien im Kanton Luzern. Auch ewl setzt mit ihrer neuen Beschaffungsstrategie auf den weiteren Aufbau eigener Produktionskapazitäten und die ökologische Stromproduktion. Die beiden Stromversorger haben bereits 2011 beim gemeinsamen Bau der Unterstation Kriens gute Erfahrung in der Zusammenarbeit gemacht.