ELEKTRIZITÄTSWERK NIDWALDEN: Gewinn auch wegen tiefen Temperaturen

Das Elektrizitätswerk Nidwalden blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2008 zurück. Das Unternehmensergebnis liegt bei 10,3 Millionen Franken.

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Das EWN-Gebäude bei der Bannalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Das EWN-Gebäude bei der Bannalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Der Stromverbrauch nahm im Jahr 2008 um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, schreibt das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) in einer Mitteilung. Die Zunahme sei einerseits auf eine rege Bautätigkeit, andererseits auf tiefe Temperaturen im ersten und vierten Quartal zurückzuführen.

Das Unternehmensergebnis beträgt laut Mitteilung 10,3 Millionen Franken und ist damit 14,6 Prozent tiefer als 2007. Der Kanton Nidwalden erhält vom EWN 5,182 Millionen Franken in die Staatskasse.

44 Prozent des Stromes aus einheimischen Werken
Die Energiebilanz des EWN weise eine deutliche Abhängigkeit von Kernenergie auf, heisst es weiter. 55 Prozent der 2008 im Absatzgebiet des EWN verkauften Energie stammte aus Kernkraftwerken, 44 Prozent aus der Produktion mit einheimischen Wasserkraftwerken. Die Bannalpkraftwerke hätten dabei im vergangenen Jahr einen Anteil von 12 Prozent an der gesamten Energiebereitstellung erreicht. Die Kraftwerke Engelbergeraa AG trug 32 Prozent zum EWN-Energiemix bei.

Das EWN unterstützt wie im Vorjahr die Errichtung von Solarboilern, heisst es in der Mitteilung. Dabei werden Neuanlagen mit einem Beitrag von 3000 Franken pro Anlage beziehungsweise Gebäude unterstützt.

ana