Eltern kämpfen für Schulhaus Schädrüti

Ab Sommer 2013 soll das Schädrüti nicht mehr als öffentliches Schulhaus betrieben werden. Eltern erarbeiteten Alternativen – die Stadt hat dafür wenig Gehör.

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Roland Haas setzt sich für die Erhaltung des Schulhaus Schädrüti in Luzern ein. Auf dem Bild zu sehen ist Roland Haas mit seinen beiden Kindern Valentin (3.5 Jahre, links) und Simon (3.5 Jahre) auf dem Spielplatz vor dem Schulhaus. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Roland Haas setzt sich für die Erhaltung des Schulhaus Schädrüti in Luzern ein. Auf dem Bild zu sehen ist Roland Haas mit seinen beiden Kindern Valentin (3.5 Jahre, links) und Simon (3.5 Jahre) auf dem Spielplatz vor dem Schulhaus. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

«Überschaubare Grösse, familiäre Atmosphäre, nah und für die Schüler sicher zu erreichen»: So preist Roland Haas von der IG Schädrüti die Vorzüge des Schulhauses, das sich im Würzenbach-Quartier in unmittelbarer Nähe zur katholischen Johanneskirche befindet. Im Betonbau am Hang von 1972 gehen Kinder von der 1. bis 6. Primar (je ein Klassenzug) zur Schule.

Umzug ins Nachbarschulhaus

Wenn es nach dem Luzerner Stadtrat geht, dürfte damit – die Zustimmung des Parlaments vorausgesetzt – bald Schluss sein. Denn das Schädrüti-Schulhaus soll auf Ende Schuljahr 2012/13, also ab Juli 2013, nicht weiter für das öffentliche Schulangebot zur Verfügung stehen. Das Argument: Eine Sanierung des baulich, betrieblich und pädagogisch nicht mehr den Anforderungen genügenden Gebäudes würde unverhältnismässig hohe Kosten verursachen. Geplant ist, dass die Schädrüti-Kinder ins nahe gelegene Schulhaus Würzenbach wechseln. Dass dieses Szenario wahrscheinlich ist, hatte die Stadt bereits vor rund einem Jahr in einer Medienmitteilung angedeutet.

Dave Schläpfer

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