Elternlobby will freie Schulwahl

Zu den zahlreichen Reformen im Schulwesen könnte eine weitere hinzukommen. Die freie Schulwahl für alle.

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Schüler vom Schulhaus Biregg in Horw bei Schulschluss. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Schüler vom Schulhaus Biregg in Horw bei Schulschluss. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die nationale Organisation Elternlobby Schweiz fordert schweizweit die freie Schulwahl für alle Schüler. Demnach sollen alle Eltern ohne finanzielle Einschränkung zwischen den einzelnen Staatsschulen und den privaten Schulen jene Schule wählen können, die den Fähigkeiten und Begabungen ihres Kindes am besten entspricht. Derzeit gilt, dass ein Kind die staatliche Schule jeweils an seinem Wohnort besucht.

Pro-Kopf-Beitrag für Kinder
Die Luzerner Sektion der Elternlobby will die freie Schulwahl nun im kantonalen Volksschulbildungsgesetz verankern. Nach den Sommerferien soll in Luzern eine entsprechende Volksinitiative lanciert werden, sagt Barbara von Werdt von der Elternlobby Luzern. Die freie Schulwahl sieht vor, dass der Staat eine Pro-Kopf-Pauschale an jene private Schule entrichtet, für welche sich die Eltern eines Kindes entscheiden. 

Diese Pauschale entspricht den Durchschnittskosten eines Kindes an der staatlichen Schule. Derzeit kostet die Schulbildung für einen Primarschüler je nach Kanton jährlich bis zu 10 592 Franken, für einen Sekundarschüler 13 733 Franken.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung