Emmen: Asbest im Schindlerdörfli gefunden

Im April wird in Emmen ein ganzes Quartier dem Erdboden gleichgemacht. Dabei muss speziell behutsam ans Werk gegangen werden – wegen Asbest..

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Blick auf einige der Häuser des Schindlerdörflis. Die Schindeln der Fassaden sind asbesthaltig. (Bild: Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Blick auf einige der Häuser des Schindlerdörflis. Die Schindeln der Fassaden sind asbesthaltig. (Bild: Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Das sogenannte Schindlerdörfli auf dem Feldbreite-Areal in Emmen wird dem Erdboden gleichgemacht. In den nächsten 10 bis 15 Jahren soll ein komplett neues Quartier entstehen. Beim Abbruch der Siedlung ist nun allerdings Vorsicht geboten. Der Grund: Die Fassadenschindeln sind aus Faserzement, umgangssprachlich als Eternit bekannt, gefertigt. Diese enthalten gesundheitsschädigendes Asbest.

Keine Gefahr für jetzige Mieter

«Das ist nichts Aussergewöhnliches und war vorhersehbar – schliesslich stammen die Bauten aus den 1940er-Jahren», sagt Bernard Illi, Delegierter des Alfred-Schindler-Fonds (ASF), dem die entlang der Seetalstrasse gelegene Hälfte des Feldbreite-Areals gehört. «Vor dem Verbot im Jahr 1990 fand Asbest wegen seiner guten Eigenschaften häufig Verwendung.» Illi betont: «Es bestand zu keiner Zeit je eine Gefahr für die Gesundheit. Dies, weil es sich um Asbest in gebundener Form handelt.»

Dave Schläpfer

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