EMMEN: Buslinie via A 2-Werkausfahrt nach Luzern?

Der Sedel ist chronisch verstopft, via Bahnhof dauerts zu lange. Die Emmer FDP sucht alternative Buslinien – und ist damit nicht allein.

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Ein Doppelgelenkbus der Vbl hält am Schwanenplatz. (Smybildbild Adrian Baer/Neue LZ)

Ein Doppelgelenkbus der Vbl hält am Schwanenplatz. (Smybildbild Adrian Baer/Neue LZ)

Wer mit dem öffentlichen Verkehr von Emmen in den nördlichen Teil der Stadt Luzern zur Arbeit pendelt (und umgekehrt) braucht viel Zeit. Zu viel, findet FDP-Einwohnerrat Thomas Barbana, der diesen Weg darum lieber mit dem Auto zurücklegt. So ist er bis zu viermal schneller – auch wenn der Sedel zu den Stosszeiten chronisch verstopft ist. Barbana findet das aber eigentlich nicht optimal, denn: «Der öffentliche Verkehr muss nicht immer durchs Zentrum fahren. Wenn es mögliche Linien gibt, die nicht den gleichen Weg nehmen wie der Individualverkehr, dann soll man das prüfen.» Er hat darum beim Emmer Gemeinderat eine Interpellation eingereicht.

Barbanas Idee: Der Bus startet am Seetalplatz, fährt via Reusseggstrasse auf die Autobahn, nimmt vor dem Reussporttunnel die Werkausfahrt und fährt via Friedental zum Schlossberg. Dort besteht Anschluss in Richtung Rontal. Im Idealfall führt die Linie gemäss Barbana via Hünenbergstrasse weiter bis zum Unterlöchli, wo das Umsteigen aufs Postauto Richtung Adligenswil möglich ist. «In den Gebieten Schlossberg und Maihof gibt es viele Arbeitsplätze, zum Beispiel das Kantonsspital. Diese könnten so mit dem öV direkter erschlossen werden.»

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.