EMMEN: Die Armee blockiert das Riesenareal in Emmen

Die Armee wollte ihren Motorfahrzeug­park in Emmen verkaufen. Das weckte Begehrlichkeiten. Nun sieht alles anders aus.

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Blick auf das AMP-Areal. (Archivbild Neue LZ)

Blick auf das AMP-Areal. (Archivbild Neue LZ)

Hoch gingen die Wogen um das Areal des Armeemotorfahrzeugparks (AMP) Rothenburg. Vor zwei Jahren meldeten sowohl die Gemeinde Emmen, auf deren Gebiet der AMP liegt, als auch das Verkehrshaus Interesse an der 40 Hektaren grossen Liegenschaft an.

Auslöser war die Absicht des Bundes, das Gebiet zu verkaufen. Zuerst lancierte das Luzerner Verkehrshaus die Idee eines Oldtimer-Parks, dann wollte die Gemeinde dort eine grosse Wohnsiedlung realisieren. Doch nun schauen beide in die Röhre. Denn der AMP Rothenburg wird wohl noch auf Jahre hinaus vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) beansprucht.

Konkret will die Armee den AMP Rothenburg, in der 76 Mitarbeiter beschäftigt werden, weiterhin als Vorortslager des Logistik-Centers Othmarsingen nutzen. Mit einem Entscheid sei erst nächstes Jahr zu rechnen. Ob das VBS das Areal in ein paar Jahren möglicherweise doch verkaufen will, ist offen.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.