EMMEN: Drohnen starten von Emmen aus

Rund um den Flugplatz Emmen muss in der kommenden Woche mit mehr Fluglärm gerechnet werden. Grund ist unter anderem die OSZE-Ministerratskonferenz in Basel.

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Eine Drohne startet auf dem Flugplatz Emmen zu einem Flug. (Bild: Keystone)

Eine Drohne startet auf dem Flugplatz Emmen zu einem Flug. (Bild: Keystone)

Die Schweizer Armee setzt für die Überwachung der OSZE-Ministerratskonferenz in Basel, die am 4. und 5. Dezember stattfindet, Helikopter und Drohnen ein. Die Starts und Landungen der Drohnen erfolgen ab Emmen, dies vom 1. bis zum 6. Dezember, wie das Flugplatzkommando Emmen mitteilt. Als Ausweichflugplatz während dieser Zeit sind auch einzelne Jetbewegungen ab Emmen möglich.

Zu den Aufgaben der Armee gehört die Sicherung des Luftraums. Dabei arbeitet die Schweizer Luftwaffe eng mit Deutschland und Frankreich zusammen. Der Flugverkehr über Basel ist während der Konferenz zwar eingeschränkt, für die Passagiere des EuroAiport Basel-Mülhausen hat dies jedoch keine Auswirkungen. Die Luftwaffe wird auch eingesetzt, um völkerrechtlich geschützte Personen zu transportieren. Neu ist die Luftwaffe auch in der Lage, Luftpolizeidienst zu leisten mit Helikoptern, «die einen Schützen an Bord haben», heisst es im gemeinsamen Communiqué des Präsidialdepartements des Kantons Basel-Stadt und der Schweizer Armee.

Zusätzlich sind am 3. und 4. Dezember ab dem Flugplatz Emmen Nachtflüge mit Propellerflugzeugen jeweils bis 22 Uhr geplant.

rem/sda