EMMEN: Einsprache gegen Tierfriedhof

In Emmenbrücke soll ein Tierfriedhof entstehen. Dazu braucht es eine Umzonung. Diese sorgt nun für Ärger – sogar über die Kantonsgrenzen hinaus.

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Peter Bühlmann auf dem Land, wo der Tierfriedhof geplant ist. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Peter Bühlmann auf dem Land, wo der Tierfriedhof geplant ist. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

In Emmenbrücke plant der Landwirt Peter Bühlmann vom Hof Unter-Wellisingen eine 2500 Quadratmeter grosse Ruhestätte für Tiere in der Landwirtschaftszone. Damit er sein Projekt jedoch realisieren kann, muss das Land, in welchem der Friedhof errichtet werden soll, in eine «Sondernutzungszone Ruhestätte für Tiere» umgezont werden. Gegen diese Umzonung gibt es nun Widerstand aus Baselland.

Nicht rechtmässig
Seit bald sieben Jahren betreiben Marlies und Urs Mörgeli einen Tierfriedhof in Läufelfingen im Kanton Baselland. Das kantonale Amt für Raumplanung habe damals unmissverständlich gesagt, dass ein solches Vorhaben nur in der Bauzone realisiert werden könne, argumentiert Mörgeli. An dieser Gesetzeslage habe sich bis heute nichts geändert.

Mörgelis haben darum gegen die geplante Umzonung in Emmenbrücke Einsprache erhoben. Der Grund: «Es kann doch nicht sein, dass ein Landwirt auf Landwirtschaftsland, das ein paar Franken kostet, das gleiche tun darf, wie jemand, der dies in der Bauzone tun muss», sagt Mörgeli.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.