EMMEN: Emmen verblüfft architektonisch

Am 1. Dezember tritt das kantonale Bauinventar für die Gemeinde Emmen in Kraft. Es zeigt: Emmen ist keine architektonische Wüste.

Beatrice Vogel
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Als erhaltenswert eingestuft: Schooshalle Emmenweid. (Bild: Kantonale Denkmalpflege Luzern)

Als erhaltenswert eingestuft: Schooshalle Emmenweid. (Bild: Kantonale Denkmalpflege Luzern)

«Die Gemeinde Emmen verfügt, abgesehen von der Stadt Luzern, im Kanton über die vielfältigste Hauslandschaft», sagt Mathias Steinmann, Leiter Bauinventar bei der kantonalen Denkmalpflege. «Diese Fülle an interessanten Bauten überrascht, da Emmen eher einen schlechten Ruf besitzt, was seine architektonische Schönheit angeht.» Die Vielfalt erstreckt sich über Bauernhöfe, alte Speicher, diverse kirchliche und militärische Gebäude, Villen, Industriebauten und Arbeitersiedlungen.

«Das Schulhaus Sprengi ist einer der ältesten erhaltenen Volksschulbauten im Kanton Luzern», so Steinmann. Es wurde im Jahr 1876 als Schulgebäude geplant und realisiert. Eine weitere Trouvaille ist die Schooswaldkapelle unterhalb des Erlenquartiers. Steinmann: «Das malerisch gelegene Kleinod ist in der Schweiz ein seltenes Zeugnis für den gelungenen Einbezug der Natur.» Im Kontrast dazu stehen die Industriebauten aus dem 20. Jahrhundert – etwa die Schooshalle in der Emmenweid.

Die Schooswaldkapelle. (Bild: Kantonale Denkmalpflege Luzern)

Die Schooswaldkapelle. (Bild: Kantonale Denkmalpflege Luzern)

Die Siedlung Sonnenhof. (Bild: Kantonale Denkmalpflege Luzern)

Die Siedlung Sonnenhof. (Bild: Kantonale Denkmalpflege Luzern)

Das Tramhäuschen Centralplatz in Emmenbrücke. (Bild: Kantonale Denkmalpflege Luzern)

Das Tramhäuschen Centralplatz in Emmenbrücke. (Bild: Kantonale Denkmalpflege Luzern)