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EMMEN: Familiengärtner müssen Areale aufgeben

Der Familiengärtnerverein könnte mittelfristig vier von sechs Arealen verlieren. Die Gärtner erwarten ein klares Bekenntnis der Gemeinde.
Olivia Steiner
Für viele Besitzer ieines Familiengartens ist dieser ein idealer Rückzugs- und Erholungsort. (Symbolbild Neue LZ)

Für viele Besitzer ieines Familiengartens ist dieser ein idealer Rückzugs- und Erholungsort. (Symbolbild Neue LZ)

Emmen geraten zunehmend in Bedrängnis. Dies zeigt das Siedlungsleitbild, das der Einwohnerrat im Mai behandeln wird: Vier von sechs bestehenden Arealen liegen innerhalb der Siedlungsbegrenzungslinien – und könnten entsprechend in den nächsten Jahren umgenutzt werden. Sonja Schwegler, Präsidentin des Famililengärtnervereins Emmen, sagt auf Anfrage: «Wir machen uns gewisse Sorgen um die Zukunft. Unsere Bedürfnisse werden zu wenig wahrgenommen.» Sorgenkind des Vereins ist das Areal Schönbühl. Gemäss Siedlungsleitbild liegt es im Wohngebiet. Gemeinderat Urs Dickerhof: «Der Zeitpunkt einer allfälligen Überbauung ist offen, aber das Areal liegt mitten im Siedlungsgebiet und kann entsprechend als Wohngebiet genutzt werden.»

Gärtner fordern einen Ersatz

Die Areale Meierhöfli und Ghürsch­weg liegen ebenfalls mitten im Wohngebiet. Und auch das Areal Mooshüsli hat ein Ablaufdatum. Es liegt in der Sportanlage und soll künftig für eine sportliche Nutzung zur Verfügung stehen. «Wir brauchen einen Ersatz für die 22 Parzellen im Mooshüsli», fordert Schwegler. Doch das ist nicht einfach. Dickerhof: «Die Gemeinde steht hinter den Familiengärten, doch wir müssen erst das Siedlungsleitbild im Einwohnerrat verabschieden. Erst wenn die Siedlungsbegrenzungslinien feststehen und die weitere Ortsplanung angegangen werden kann, können wir Gartenareale prüfen. Denn wenn diese innerhalb der Siedlung liegen, haben wir wieder das gleiche Problem.»

Unbestritten sind die Gärten auf den Arealen Kirchfeld und Neu-Erlen.

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