EMMEN: Feldbreite wächst in die Höhe

Die Grossüberbauung Feldbreite wird schneller realisiert als ursprünglich geplant. Nun wurde das erste Baugesuch in der nördlichen Hälfte bewilligt.

Olivia Steiner
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Wo früher die Arbeiterhäuschen standen, wächst gegenwärtig ein neues Quartier in den Himmel. Die Feldbreite-Baustelle am 24. Juli 2014. (Bild: Eveline Beerkicher / Neue LZ)

Wo früher die Arbeiterhäuschen standen, wächst gegenwärtig ein neues Quartier in den Himmel. Die Feldbreite-Baustelle am 24. Juli 2014. (Bild: Eveline Beerkicher / Neue LZ)

Wer in den letzten Wochen an der Seetal- oder der Mooshüslistrasse vorbeigekommen ist, hat es bemerkt: Das Quartier Feldbreite wächst zügig in die Höhe. Die ersten Gebäude stehen im Rohbau; auch für die zweite Etappe sind bereits die Baumaschinen aufgefahren. Damit sind schon vier von zwölf Baufeldern in der Realisierungsphase. Und es geht rasant weiter: Diese Woche hat das erste Baufeld nördlich des Feldbreiteplatzes die Baubewilligung erhalten.

Die gesamte Feldbreite wird schneller überbaut als angenommen. «Innert acht Jahren dürfte das Quartier fertig gebaut sein», so Emmens Baudirektor Josef Schmidli. Die ursprüngliche Planung sah einen Realisierungshorizont von 10 bis 15 Jahren vor. Mit bis zu 800 Wohnungen und einer halben Milliarde Franken Investitionskosten gehört die Feldbreite zu den grössten Projekten der Gemeinde.

Werner Schaeppi von der Kommunikationsagentur Creafactory – diese ist für die Kommunikation der Feldbreite verantwortlich – erklärt: «Grund für das schnelle Vorankommen ist der Marktbedarf. Die Investoren gehen davon aus, dass der Markt für die Wohnungen im Einzugsgebiet Emmen vorhanden ist.» Entscheidend sei der gute Mix an Eigentums- und Mietwohnungen verschiedener Grössen. Auch seien die Bauarbeiten bisher reibungslos verlaufen.