EMMEN: Feuerwehr Emmen sucht Unterstützung

Die Feuerwehr will ihr Personal um 15 Personen auf 150 aufstocken. Grund dafür sind nicht mehr Einsätze, sondern eine neue Struktur.

Sandro Portmann
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Die Feuerwehr Emmen – hier im Einsatz beim Löschen eines Autobrands im Februar 2012 auf einer Raststätte an der Autobahn A 14 – braucht mehr freiwillige Helfer. (Bild PD)

Die Feuerwehr Emmen – hier im Einsatz beim Löschen eines Autobrands im Februar 2012 auf einer Raststätte an der Autobahn A 14 – braucht mehr freiwillige Helfer. (Bild PD)

Verschüttete Schwefelsäuren, Autounfälle, brennende Häuser oder Katzen, die sich auf Bäumen verirren: Die Situationen, auf welche die Feuerwehr Emmen im Einsatz jeweils trifft, könnten unterschiedlicher nicht sein. 171 Mal rückte sie im Jahr 2012 aus, wovon sie nur in 28 Fällen tatsächlich ein Feuer zu löschen hatte. Für die Einsätze stehen der Feuerwehr Emmen heute 135 Personen zur Verfügung. Das reicht nicht mehr. Die Zahl soll deshalb kontinuierlich auf 150 Feuerwehrleute erhöht werden. Dies, um der Organisationsstruktur gerecht zu werden. Denn: Seit 2012 hat die Feuerwehr Emmen die Aufgabenverteilung angepasst. «Beim alten System konnte eine Person bis zu fünf Funktionen besetzen. So war eine Person beispielsweise beim Lösch- und Rettungsdienst, im Verkehrsdienst, bei der Sanität, der Führungsunterstützung und beim Atemschutz dabei. Wo auch immer die Person eingeteilt wird, im Einsatz fehlt sie dann an allen anderen Orten», erklärt Feuerwehrkommandant Patrik Müller.

Keine Schläuche schleppen

Gesucht werden hauptsächlich Feuerwehrleute im Bereich der Führungsunterstützung. «Auch Frauen sind herzlich willkommen. Gerade bei in diesem Bereich gibt es Möglichkeiten für Frauen, die keine Leiter tragen möchten oder keine Schläuche schleppen wollen», so Müller.