EMMEN: Gersag wird zum «fliegenden Klassenzimmer»

Der Projektwettbewerb für die Sanierung der Schulanlage Gersag in Emmen ist entschieden. Ein Luzerner Architekturbüro hat das Rennen gemacht.

Drucken
Teilen
Modell des Siegermodells. (Bild pd)

Modell des Siegermodells. (Bild pd)

Der Gemeinderat hat den Juryentscheid für das Siegerprojekt «Das fliegende Klassenzimmer» des Architekturbüros Konstrukt aus Luzern zustimmend zur Kenntnis genommen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Keine Provisorien notwendig
Das Projekt sieht vor, ein neues Primarschulhaus und – optional – eine neue Dreifachturnhalle zu bauen. Die ganze Schulanlage Gersag kann ohne Provisorien etappenweise saniert werden. Zuerst wird das neue Primarschulhaus gebaut. Danach wird das bestehende Primarschulhaus geleert und saniert. Neue Wände werden eingezogen, Gruppenzimmer entstehen, ein Lift und neue Fenster werden eingebaut, die Dächer und Fassaden isoliert und alle Räume renoviert. Auf diese Weise werden auch die restlichen Trakte aus den 1950er- und 60er–Jahren schrittweise saniert.

18,4 Millionen Franken sind für die Sanierung aller Trakte – ohne die neue Dreifachturnhalle – vorgesehen. Wird das Siegerprojekt inklusive Dreifachturnhalle in der vorliegenden Form umgesetzt, rechnet man mit Gesamtkosten von zirka 26 Millionen Franken.

Für neue Lehr- und Lernformen konzipiert
Das neue Schulhaus wird in der Mitteilung als «lichtdurchflutetes Haus» und von Susanne Truttmann, Direktorin Sport und Schule, als «durchdachtes und architektonisch einfühlsames Projekt» bezeichnet. Das Raumprogramm erfüllt die Anforderungen an einen modernen Unterricht mit neuen Lehr- und Lernformen. Diese sollen integrierend und dem individuellen Lernstand entsprechend auf die Kinder eingehen.

scd