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Emmen: Herdschwand-Rückbau verzögert sich um rund ein Jahr

Nach einem fehlgeschlagenen Ausschreibungsverfahren muss die Gemeinde Emmen eine erneute Beschwerde hinnehmen. Nun wird der Rückbau des ehemaligen Betagtenzentrums noch lange nicht vollzogen.
Beatrice Vogel

Es steckt der Wurm in der Emmer Herdschwand: Als wären die emotionale Abstimmungskämpfe um den Rückbau des Betagenzentrums und den Bebauungsplan für die Wohnüberbauung nicht genug, kam es auch noch zu Problemen bei der Vergabe des Rückbauauftrags. Weil eine Baufirma, die nicht am obligatorischen Besichtigungstermin dabei war, den Zuschlag erhielt, pfiff das Kantonsgericht die Gemeinde zurück. Diese brach das Ausschreibungsverfahren ab und wollte es wiederholen. Dagegen wurde jedoch ebenfalls Beschwerde eingereicht, schreibt der Gemeinderat in einer Interpellationsantwort.

Nun rechnet er mit einer Verzögerung des Rückbaus um ein weiteres Jahr. Mit dem Urteil des Kantonsgerichts muss Emmen ausserdem Kosten von rund 15000 Franken übernehmen. Weiterhin vor Gericht hängig ist zudem ein Verfahren betreffend der Zufahrt der künftigen Überbauung Neuschwand, das den Neubau blockiert. (bev)

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