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EMMEN: IG Seetalstrasse setzt sich für Hochwasserschutz-Projekt ein

Die IG Seetalstrasse appelliert an den Luzerner Kantonsrat, das Reuss-Projekt voranzubringen.
Blick auf die Hochwasser führende Reuss. Der Kantonsrat ist unzufrieden mit dem Kostenumfang des Hochwasserschutzprojekts an der Reuss. (Archivbild / Keystone)

Blick auf die Hochwasser führende Reuss. Der Kantonsrat ist unzufrieden mit dem Kostenumfang des Hochwasserschutzprojekts an der Reuss. (Archivbild / Keystone)

Die 16 Unternehmen der IG Seetalstrasse stehen hinter dem Hochwasserschutz-Projekt, das entlang der Reuss umgesetzt werden soll. Dazu gehören unter anderem die Ruag Real Estate AG, Brun Verwaltungen AG, Anliker AG und die CKW AG.

Die IG schreibt nun in einer Medienmitteilung: «Das Projekt Hochwasserschutz und Renaturierung Reuss ist für die Unternehmen im Reusstal vital. Es verhindert wirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe, schützt die Unternehmen und somit Arbeitsplätze, und schafft sichere Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung im Reusstal.»

Die IG sei deshalb von der Notwendigkeit eines nachhaltigen Hochwasserschutzes überzeugt. Das Schadenspotenzial eines Jahrhundert-Hochwassers betrage derzeit rund 300 Millionen Franken. Die Unternehmen setzen sich deshalb für das Projekt ein. Der Zeitpunkt für die Projektrealisation sei günstig – eine Verzögerung würde geringere Bundesbeiträge riskieren.

Hochwasserschutz und Renaturierung Reuss

Das Hochwasserschutzprojekt Reuss erstreckt sich über eine Länge von 13 Kilometern von der Einmündung der Kleinen Emme in Emmenbrücke bis zu den Kantonsgrenzen zu Zug und Aargau in Honau. Das Bau- und Auflagenprojekt rechnet mit Kosten von 167 Millionen Franken. Bis zu 80 Prozent der Kosten sollen vom Bund übernommen werden. Gemäss aktuellem Kostenteiler müssten die Anrainergemeinden zusammen 12,3 Prozent der Kosten übernehmen.

Geplant ist, dass bis im Jahr 2019 die Bewilligung für das Projekt vorliegt. 2020 könnte dann der Baustart erfolgen, die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 2031.

pd/zfo/rem

Hochwasserschutzdamm in Emmen. (Bild: PD)
Hochwasserschutz Reuss: Das ist geplant. (Bild: Grafik: Neue LZ)
Flachufer: attraktive Ufergestaltung – ein Mehrwert für Mensch und Natur. (Bild: PD)
Im Gebiet von Emmen werden Uferbuchten zur Verbesserung der Lebensbedingungen für die Fische angelegt. (Bild: PD)
Schiltwald (Bild: PD)
Auf der ganzen Strecke laden neue Teiche zum Verweilen ein. (Bild: PD)
Perler Schachen. (Bild: PD)
Studeschachen. (Bild: PD)
Ein Wurzelstock dient als Unterschlupf für Fische. (Bild: PD)
Honauer Schachen. (Bild: PD)
Luftaufnahme des Projektperimeters im Luzerner Reusstal. (Bild: PD)
Zuschauer stehen am 1. Juni 2013 in Perlen am Wehr und blicken auf die hochwasserführende Reuss. (Bild: Keystone)
Hochwasser 2005: Die Reuss überschwemmt viel Kulturland, links im Bild die Kantonsstrasse Buchrain - Inwil. (Bild: Schweizer Luftwaffe)
Die Reuss (rechts) setzt das Schilliger Sägewerk AG unter Wasser.
Hochwasser der Reuss und Treibholz bedrängen das Wehr bei Perlen im August 2005. (Bild: Keystone)
15 Bilder

Renaturierung Reuss

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