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EMMEN: In diesem Stück spielt das Schicksal mit

Im neuen Schauspiel der Theaterlüüt Ämme tauschen Zwillinge ihr Leben. Was als Spass beginnt, hat ernste Folgen.
Regina Durrer (links) und Claire Häfliger bei der Hauptprobe für das Stück «Rochade». (Bild: Manuela Jans (Luzerner Zeitung))

Regina Durrer (links) und Claire Häfliger bei der Hauptprobe für das Stück «Rochade». (Bild: Manuela Jans (Luzerner Zeitung))

Die Geschichte ähnelt auf den ersten Blick dem «Doppelten Lottchen», dem lustigen Kinderroman von Erich Kästner. Auch in «Rochade» aus der Feder von Esther Weidmann geht es um Zwillinge. In diesem Fall sind es gestandene Frauen, Sofie und Sara (in einer Doppelrolle: Regina Durrer), die sich nach jahrelanger Funkstille an der Beerdigung der Mutter wiedersehen. Beide stecken in einer Lebenskrise. Familienfrau Sofie schlägt sich mit ihrem untreuen Ehemann Alex (Bernhard Müller) und den pubertierenden Kindern Philipp (Joel Müller) und Anna (Angela Del Tufo) herum. Ihre Schwester Sara leitet erfolgreich eine Galerie, hat aber Beziehungsprobleme. Die beiden Schwestern beschliessen, ihre Rollen zu tauschen und tauchen ins Leben der anderen ein.

Tatsächlich wird die Rochade vom jeweiligen Umfeld der Schwestern nicht aufgedeckt. Aus dem anfänglichen Spiel wird Ernst, als schwerwiegende Probleme auftauchen. Themen wie Fremdgehen, Lügereien und eine Krankheit stellen die Schwestern vor die Entscheidung, den Frauentausch aufzudecken – oder für immer zu schweigen. Mehr wird hier nicht verraten.

Eine Bühne, zwei Wohnzimmer

Die kleine Bühne des Gersag «Chällers» wurde geschickt genutzt, um die zwei Wohnzimmer parallel nebeneinander zu zeigen. Ein Vorhang trennt die Räume, mit Lichttechnik wird der Fokus auf den jeweiligen Schauplatz der aktuellen Szene gelenkt.

Erstmals Regie geführt hat Sandra Wanner, die den Theaterlüüt Ämme schon dreissig Jahre die Treue hält. Sie blickt auf rund vierzig Proben zurück. «Regie zu führen, war eine sehr gute Erfahrung. Das Stück verlangt vielschichtige Charaktere. Es hat uns allen viel Spass gemacht, diese Figuren zu erarbeiten. Es sind ja Laienspieler, doch es gelang ihnen sehr gut, die Finessen herauszuarbeiten.» Diese Spielfreude des erfahrenen und textsicheren Ensembles ist spürbar und wirkt ansteckend.

Hinweis

Aufführungen: heute Abend, 20 Uhr, Premiere. 3., 4., 5., 11. und 12. November, 20 Uhr. 6. November um 14 Uhr. Zentrum Gersag Emmenbrücke. Reservation: 079 156 12 80, 19 bis 21.30 Uhr

Yvonne Imbach

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