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Emmen mausert sich zum Bob-Mekka

Ein synthetisches Eisfeld hat Emmen bereits. Jetzt werkeln der Sportchef und die zuständige Firma an einer Weltneuheit: einer Bobbahn aus Kunststoff.
Auf der synthetischen Bahn kann ein Bob mit Kufen angeschoben werden. (Bild: PD)

Auf der synthetischen Bahn kann ein Bob mit Kufen angeschoben werden. (Bild: PD)

Emmen entwickelt sich zur weltweiten Hochburg für synthetisches Eis. Die Gemeinde hat vor eineinhalb Jahren das erste Schweizer Eisfeld aus Kunststoff in Betrieb genommen und seit rund zehn Tagen ist auch die bestehende Bob-Anschubbahn in Neuhüsern hinter dem Flugplatz mit dem gleichen Material ausgelegt. Bobs müssen also nicht mehr mit Rädern ausgerüstet werden, um sie auf Schienen anzuschieben, sondern können mit den normalen Kufen auf den Polyethylenplatten fahren. «Das ist weltweit einzigartig», sagt Samuel Huber, Leiter Bereich Sport in Emmen. Auf die Idee sei er gekommen, als das Eisfeld in Betrieb genommen wurde. «Ich dachte mir, das muss doch auch für den Bobsport möglich sein.»


Anfragen kommen rein

Die Bahn ist in privatem Besitz und gehört dem Bobfahrer Billi Meyerhans, mit dem Samuel Huber früher gefahren ist und Erfolge im Europacup feiern konnte. Piloten aus der Zentralschweiz und teils auch aus dem Ausland kommen her, um das Anschieben zu trainieren. «Das wird jetzt natürlich noch attraktiver», sagt Meyerhans. Bereits seien erste Anfragen wegen der neuen Unterlage eingegangen.

Samuel Huber (l.) und Billi Meyerhans bei der Anschiebebahn. (Bild: PD)

Samuel Huber (l.) und Billi Meyerhans bei der Anschiebebahn. (Bild: PD)

Beim Anschieben alleine soll es nicht bleiben. Huber, Meyerhans und die Firma Grüter Handels AG aus Buttisholz, die das synthetische Eis verlegt, wollen jetzt noch einen Schritt weitergehen. «Wir wollen eine mobile Bobbahn realisieren, die 200 bis 300 Meter lang ist und neben der Anschubbahn mehrere Kurven hat», so Huber.

Schon Ende Jahr fertig?

Für die Realisierung rechnet Franz Sigrist, Projektverantwortlicher bei Grüter Handels AG, mit ungefähr einer Viertelmillion Franken. Ist erst ein Geldgeber gefunden, gehts schnell, ist Sigrist überzeugt. «Im allerbesten Fall können wir die Bahn Ende Jahr präsentieren.»

Stefan Roschi/bep

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