EMMEN: Neubau mit drei virtuellen Helikopter-Cockpits

Auf dem Militärflugplatz Emmen ist der offizielle Baustart für das neue Simulator-Gebäude für den leichten Schulungs- und Transporthelikopter EC 635 der Schweizer Luftwaffe erfolgt. Kosten: 8 Mio. Franken.

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Der Neubau. (Visualisierung pd)

Der Neubau. (Visualisierung pd)

Der Neubau besteht grösstenteils aus der 16,5 m x 16,5 m grossen und 12,5 m hohen Simulatorenhalle für den leichten Transport- und Schulungshelikopter EC 635, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Sie ist an zwei Seiten und auf drei Geschossen von Ausbildungs-, Technik- und Computerräumen umgeben. Weiter sind im Neubau auch Büros und Ausbildungsräume untergebracht.

Die zwei getrennt stehenden, bestehenden Simulatorengebäude für das Trainingsflugzeug PC 21 und für die Transporthelikopter-Flotte Super Puma und Cougar werden ins Konzept integriert. Sie werden durch den Neubau zu einer Einheit verbunden (siehe Visualisierung unten; pd). Die Verbindung beinhaltet den zentralen Eingangsbereich mit Foyer und Cafeteria. Mit der Bauplanung und -leitung ist ein Generalplanerteam unter Leitung der peba Archtekten AG, Luzern, beauftragt.

Die baulichen Anpassungen für die Simulatorenausbildung auf dem Militärflugplatz Emmen wurden mit der Immobilienbotschaft 2008 des VBS bewilligt. Die Kosten sind mit 8 Mio Franken veranschlagt. Bis jetzt sind rund 80% der Arbeiten vergeben worden. Für die Ausführung konnten dank der hohen Wettbewerbsfähigkeit mehrheitlich regionale Unternehmungen verpflichtet werden, wie es weiter heisst. Für die Planung und die bauliche Ausführung ist Armasuisse Immobilien, das Immobilienkompetenzzentrum des VBS, verantwortlich. Das Simulator-Gebäude wird ab 2011 durch das Flugplatzkommando für die Pilotenschule betrieben und betreut werden.

scd