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EMMEN: Neubauten bedrohen geschützte Bäume

Einzelne Bäume der Allee an der Grudligstrasse sind schützenswert. Dazwischen steht nun aber das Baugespann für die Überbauung Sonnenhof.
Alexander von Däniken
Die Grudligstrasse in Emmen: Die geplante Überbauung kommt den geschützten Bäumen bedrohlich nahe. (Bild: Manuela Jans)

Die Grudligstrasse in Emmen: Die geplante Überbauung kommt den geschützten Bäumen bedrohlich nahe. (Bild: Manuela Jans)

Für rund 60 Millionen Franken soll im Gebiet Sonnenhof Nord in Emmen eine neue Überbauung entstehen. Einige Häuser der jetzigen Gartenhaussiedlung sollen 15 neuen Häusern mit über 80 Eigentumswohnungen weichen. Das Problem: Die Grudligstrasse, welche durch die künftige Siedlung führt, ist eine der wenigen gewachsenen Baumalleen der Gemeinde. Vor allem die Linden auf der rechten Strassenseite nordwärts verleihen dem Quartier einen besonderen Charme. Entsprechend sind sieben Bäume im Gestaltungsplan als schützenswert gekennzeichnet. Mittlerweile ist das Baugespann ausgesteckt – und steht teilweise zwischen den geschützten Bäumen.

SP reicht Interpellation ein

Die Emmer SP-Einwohnerrätin Karin Saturnino-Eichenberger ist besorgt: «So, wie aktuell die Baukörper ausgesteckt sind, scheint es wenig wahrscheinlich, dass die geschützten Bäume tatsächlich stehen bleiben.» Saturnino hat darum beim Gemeinderat eine Interpellation eingereicht. Darin will sie wissen, wie verlässlich das Baugespann für den Bau ist und welche Konsequenzen die betreffenden Neubauten für die Allee haben.

Der Emmer Baudirektor Josef Schmidli äussert sich aufgrund der hängigen Interpellation nicht im Detail zu den schützenswerten Bäumen. Aber: «Der Allee-Charakter bleibt auch bei der neuen Siedlung erhalten.» Es sei nicht ausgeschlossen, dass bestehende Bäume weichen müssen; allenfalls würden nach dem Bau neue Bäume gepflanzt. Das Baugespann gebe Abstände nicht zentimetergenau wieder: «Es kann durchaus sein, dass die Baukörper bis zu einen halben Meter mehr Abstand von den Bäumen haben.»

Derzeit läuft der Baubewilligungsprozess. Schmidli ist nicht bekannt, dass Einsprachen eingegangen sind. Solche hat es vor allem gegen den Gestaltungsplan gegeben. Damals sind über 50 Einsprachen eingegangen. Vor einem knappen Jahr hat das Verwaltungsgericht die Einsprachen abgewiesen.

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