EMMEN: Rodler feilen in Windkanal an ihrer Position

Die zwei besten Schweizer Rodler testeten im Emmer Windkanal. Ein teures Unterfangen: Ein Testtag kostet rund 15'000 Franken.

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Die Rodlerin Martina Kocher testet ihre Aerodynamik im Windkanal der Ruag in Emmen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Rodlerin Martina Kocher testet ihre Aerodynamik im Windkanal der Ruag in Emmen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Im Kampf um die entscheidenden Hundertstel ist auf der Rodelbahn jede noch so kleine Positionsänderung von Bedeutung. Deshalb testeten die beiden Schweizer Spitzenrodler Martina Kocher (25) aus Bern und Gregory Carigiet (23) aus Graubünden am Freitag im Windkanal der Ruag Aviation in Emmen, wo ein leistungsstarkes Gebläse für Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h sorgt. Nicht nur an der bestmöglichen Position wurde gefeilt: Die beiden Athleten testeten auch verschiedene Modelle ihrer hautengen Stoffanzüge.

Auch andere Sportler nutzen den Windkanal: «Bei uns testen die Schweizer Skispringer und die Abfahrer», sagt Daniel Steiling, Aerodynamik-Ingenieur bei der Ruag Aviation. Ebenfalls gefragt ist der Kanal für Rennwagen-Tests. Keine günstige Sache: Ein Testtag kostet für Sportler rund 15'000 Franken. Deshalb teilten sich die Rodler diesen gestern mit den Skeletonfahrern.

Emanuel Thaler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.