EMMEN: RUAG baut in Emmen grösseres Oberflächenbehandlungszentrum

Der Technologiekonzern RUAG realisiert in Emmen ein Zentrum, in dem die Oberfläche von grossen Flugzeugbauteilen behandelt werden kann. Die neue Anlage, in der die Oberflächen galvanisiert, lackiert und auf Risse geprüft werden können, soll 2018 in Betrieb gehen.

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Bald wird der Industriepark der Ruag in Emmen ausgebaut. Im Bild begutachtet ein Mitarbeiter der Ruag-Aerospace an einem Flügelbauteil für den Prototyp Airbus A-380 im August 2003. (Archivbild / pd)

Bald wird der Industriepark der Ruag in Emmen ausgebaut. Im Bild begutachtet ein Mitarbeiter der Ruag-Aerospace an einem Flügelbauteil für den Prototyp Airbus A-380 im August 2003. (Archivbild / pd)

Mit dem Spatenstich ist am Freitag der Bau der neuen Halle gestartet worden, wie RUAG mitteilte. Der über 14 Meter hohe und über 100 Meter lange Bau wird die bestehende Halle 7 erweitern. Die Investition beläuft sich auf 23 Millionen Franken.

Im neuen Bau würden eine neue Galvanik-, eine Rissprüfanlage sowie eine Lackieranlage als hochmodernes Oberflächenbehandlungs-Zentrum realisiert. In dem Zentrum könnten durchgehend Bauteile bis zu sieben Meter behandelt werden.

Die neue Oberflächenbehandlungsanlage wird gemäss RUAG die grösste ihrer Art in der Schweiz und eine der grössten europaweit sein. 85 Prozent der durch RUAG Aerostructures Emmen eigenproduzierten Teile würden inskünftig das Zentrum durchlaufen, teilte Ruag mit.

Ruag Aeorstructures produziert Teile für den Flugzeugbau. Zu den Kunden gehören Flugzeugbauer wie Airbus oder Bombardier. (sda)