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EMMEN: Ruag legt in ersten Halbjahr stark zu

Der Technologie- und Rüstungskonzern Ruag ist im ersten Halbjahr 2016 kräftig gewachsen. Das bundeseigene Unternehmen steigerte Umsatz und Betriebsgewinn deutlich.
Produktion der Ruag in Emmenbrücke: der Konzern stellt unter anderem Teile für die Flugzeugindustrie her. (Archiv) (Bild: Keystone/URS FLUEELER)

Produktion der Ruag in Emmenbrücke: der Konzern stellt unter anderem Teile für die Flugzeugindustrie her. (Archiv) (Bild: Keystone/URS FLUEELER)

Der Umsatz legte um 8,7 Prozent auf 896 Millionen Franken zu, wie die Ruag am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg gegenüber der Vorjahresperiode um knapp 41 Prozent auf 66 Millionen Franken.

Im Verhältnis zum Nettoumsatz erhöhte Ruag die operative Gewinnmarge von 5,7 Prozent auf 7,4 Prozent. Diese signifikante Steigerung sei auf den höheren Umsatz, einen positiven Fremdwährungseffekt von 1 Millionen Franken sowie auf die im Vorjahr lancierten Kostenoptimierungs- und Effizienzsteigerungsprogramme zurückzuführen, heisst es im Communiqué.

Der Anteil des Umsatzes, den die Ruag mit zivilen Anwendungen erwirtschaftete, stieg im ersten Semester von 55 auf 59 Prozent. 41 Prozent entfielen auf militärische Anwendungen.

Diese Veränderung liege hauptsächlich an verzögerten Auslieferungen in der Geschäftsfliegerei und in der Raumfahrt im Vorjahr, die sich vom ersten ins zweite Halbjahr 2015 verschoben hätten, schreibt Ruag in der Mitteilung.

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ist nach wie vor wichtigste Einzelkunde von Ruag. Mit einem Anteil von 31 Prozent am Gesamtumsatz lag das VBS leicht über dem Vorjahresniveau von 29 Prozent.

Beim Auftragseingang knackte Ruag die Milliardengrenze: mit 1,006 Milliarden Franken lag dieser 5,2 Prozent über dem Vorjahr. Noch deutlicher nahm der Auftragsbestand zu. Mit 1,57 Milliarden Franken stieg dieser im Vergleich zur Vorjahresperiode um 9,3 Prozent.

Sorgen bereiten Ruag die Exportsituation von Rüstungsgütern in den Nahen Osten und die unsichere Situation in der Weltwirtschaft. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern bei Umsatz und Betriebsergebnis mit einer Zunahme im mittleren einstelligen Prozentbereich. (sda)

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