EMMEN: Rückenwind für militärische Anliegen

Das Thema Sicherheit hat in den letzten Monaten wieder an Bedeutung gewonnen. Dies hat der Chef der Armee, André Blattmann, am Mittwoch bei einem Treffen mit der Luzerner Politik und Wirtschaft festgestellt.

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Miliz-Offiziere sowie militärische und zivile Kader beim Informationsrapport am Mittwoch in Emmen. (Bild: Keystone)

Miliz-Offiziere sowie militärische und zivile Kader beim Informationsrapport am Mittwoch in Emmen. (Bild: Keystone)

Blattmann verabschiedete sich an dem Anlass in der Messe Luzern auch von Yvonne Schärli, die Ende Juni ihre Tätigkeit als Luzerner Sicherheitsdirektorin beendet. Schärli habe stets den Dialog gepflegt und sei fair und offen gewesen, sagte er.

Bis auf die Lärmbelastung, die vom Flugplatz Emmen ausgeht, gab es zwischen dem Luzerner Regierungsrat und dem Chef der Armee kaum Differenzen. Man habe stets nach der bestmöglichen Lösung gesucht, sagte Schärli. Sie stellte fest, dass sich ihre Bild von der Armee, das bei ihre als Frau durch Vater und Ehemann geprägt gewesen sei, im Laufe ihrer zwölfjährigen Regierungstätigkeit geändert habe.

Zentrale Themen des Anlasses waren das Weitermachen und das Sicherheitsgefühl. Dabei wurde festgestellt, dass die Wirtschaft den Nutzen der militärischen Ausbildung im Berufsleben stärker schätze als auch schon.

Es seien wieder mehr junge Männer bereit, im Militär weiterzumachen, sagte Blattmann. Auch die Qualität dieser Kandidaten steige, was wichtig für die Akzeptanz der Militärkader sei.

Blattmann stellte zudem fest, dass die Sicherheit als Thema zurückgekehrt sei. Die Ukrainekrise und die Terrormilizen hätten die Risiken und Gefahren fassbar gemacht. Dies habe sich auch bei der Debatte im Ständerat über die Weiterentwicklung der Armee gezeigt. (sda)