EMMEN: Sanierung der Schiessanlage ist abgeschlossen

Weil der Schiesslärm in der Schiessanlage Hüslenmoos in Emmen zu laut war, musste die Anlage saniert werden. Die Sanierungsarbeiten sind nun abgeschlossen.

Drucken
Teilen
Blick aus der Schiessanlage Hüslenmoos zu den Zielscheiben. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Blick aus der Schiessanlage Hüslenmoos zu den Zielscheiben. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

In der zivil und militärisch genutzte Schiessanlage Hüslenmoos in Emmen überschritt der Schiesslärm die Grenzwerte. Daher musste die Anlage für 3,05 Millionen Franken saniert werden. Laut einer Mitteilung der Gemeinde Emmen sind die Sanierungsarbeiten nun abgeschlossen, der Schiesslärm ist nun leiser. Zudem gibt es neu schiessfreie Zeiten: Sonntag und Montag sind Schiessfrei, am Samstag darf erst ab 10 Uhr geschossen werden.

Um das Ziel zu erreichen wurden bis zu acht Meter hohe Lärmschutzwände sowie Schallschutztunnels und Lägerblenden im Bereich der Schussabgabe eingebaut werden.

Fünf Gemeinden tragen Kosten mit
Der Gemeinde Emmen gehört der zivile Teil der Schiessanlage Hüslenmoos. Eigentümer der militärischen Bauten ist der Bund. Die Sanierungskosten für den zivilen Teil der Anlage wird auf die Gemeinden Emmen, Ebikon, Root, Rothenburg und Eschenbach aufgeteilt.

Zu dieser Zusammenarbeit kam es 2008, nachdem die erste Vorlage für die Sanierung der Schiessanlage vom Stimmvolk abgelehnt worden war. Damals wurde festgelegt, dass die Gemeinde Emmen statt der vorgesehenen 2 nur noch 1,3 Millionen Franken zu bezahlen habe. Dafür haben sich neu die fünf obengenannten Gemeinden dazu verpflichtet, die Kosten aufzuteilen und eine regionale Trägerschaft für den Betrieb der Anlage zu gründen.

ana