EMMEN: Seetalplatz: Kanton geht über die Bücher

20 Monate soll die Reusseggstrasse wegen Bauarbeiten beim Seetalplatz gesperrt werden. Die Emmer wehren sich – jetzt zeichnet sich eine Lösung ab.

Christian Hodel
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Hans Ruedi Ramseier leitet die Sanierungsarbeiten rund um den Seetalplatz (im Hintergrund). (Bild Christian Hodel)

Hans Ruedi Ramseier leitet die Sanierungsarbeiten rund um den Seetalplatz (im Hintergrund). (Bild Christian Hodel)

Politiker aus Emmen und das Gewerbe sind mit den Plänen des Kantons nicht einverstanden. Dieser will wegen den Bauarbeiten rund um den Seetalplatz die Reusseggstrasse für 20 Monate sperren. Befürchtetet wird vor allem massiv mehr Stau während den Bauarbeiten, die zwischen März 2014 und Oktober 2015 stattfinden. Nun räumt der Kanton ein, dass man die Dauer der Sperrung nochmals prüfen werde. «Derzeit berechnen Ingenieure, ob die Dauer der Sperrung verkürzt werden kann», sagt Hans Ruedi Ramseier, Gesamtprojektleiter des Projekts «Hochwasserschutz und Neugestaltung Verkehr» am Seetalplatz. Wie lang die Reusseggstrasse definitiv zu sein wird, ist noch unklar. Man wolle Anfang November wieder informieren, so Ramseier.

Keine zusätzlichen Busspuren

Fest steht, dass der Kanton während der Bauphase keine zusätzlichen Busspuren vorsieht, wie dies der Verkehrs-Club der Schweiz gefordert hat. Auch auf Grossanlässe rund um Luzern könne man keine Rücksicht nehmen, sagt Ramseier. «Während der ganzen Bauphase stehen für die Fahrzeuge immer gleich viele Spuren zur Verfügung stehen.»