EMMEN: So soll das Herdschwand-Areal künftig aussehen

Das Areal Herdschwand soll mit Wohnungen überbaut werden. Die Gemeinde informiert nun mit einer Ausstellung die Bevölkerung.

Drucken
Teilen
Auf dem Areal der Herdschwand sind Wohnungen geplant. (Bild: Visualisierung PD)

Auf dem Areal der Herdschwand sind Wohnungen geplant. (Bild: Visualisierung PD)

Bild: PD
9 Bilder
Bild: PD
Bauprojekt (Bild: PD)
Bild: PD
Bauprojekt Wohnüberbauung Areal Herdschwand Emmen Wettbewerb PD (Bild: PD)
Bild: PD
Alcina (Bild: PD)
Alcina (Bild: PD)
Alcina (Bild: PD)

Bild: PD

Das Siegerprojekt stammt von Losinger Marazzi AG. Die Baukosten betragen rund 65 bis 70 Millionen Franken. Geplant sind auf dem Areal 19 Häuser mit 150 Wohnungen. Dieses ist 18'000 Quadratmeter gross und liegt in der Nähe des Einkaufszentrums Emmen Center. Gegen den Verkauf des Landes hat sich bereits Widerstand gebildet.

Die Gemeinde Emmen stellt nun das Siegerprojekt sowie die weiteren Wettbewerbsbeiträge während einer Woche aus. Während den Öffnungszeiten ist jeweils ein Vertreter der Gemeinde oder der Projektverantwortlichen anwesend und steht für weitere Auskünfte und Diskussionen zur Verfügung.

Der nächste wichtige Meilenstein besteht in der Ausarbeitung eines Kaufvertrages, der dann in einem ersten Schritt dem Einwohnerrat  im Dezember und anschliessend der Stimmbevölkerung im März 2015 zur Entscheidung vorgelegt wird. Dies ist nötig, weil das Volumen des Geschäfts die Kompetenz des Einwohnerrates, die bei 7 Millionen Franken liegt, überschreitet. Bei positivem Ausgang wird ein Bebauungsplan ausgearbeitet. Mit einem Baubeginn ist nicht vor 2017 zu rechnen.

Markant ist ein 140 Meter langer, fünfgeschossiger Bau. Dieser soll auch als Schallschutz für die dahinter liegenden Wohnungen dienen. Hinter dem Bau entstehen sieben alleinstehende, zwei- bis viergeschossige Häuser. Diese bilden den Übergang von urbaner Bauweise hin zu einer lockeren Einfamilienhausstruktur, heisst es im Projektbeschrieb. Auf der Hügelkuppe sind elf Reihenhäuser vorgesehen.

Hinweis: Die Ausstellung ist von Dienstag, 16. bis Samstag 20. September offen. Dies jeweils von 17-19 Uhr sowie am Samstag von 9-12 Uhr. Die Ausstellung befindet sich im Schulhaus Gersag, im Trakt E, Schulzimmer E 1.1 (ist ausgeschildert).

pd/rem