EMMEN: Turner planen Halle in Emmen

Eine neue Halle bis 2016 – das ist das Ziel des Kunstturnverbands Luzern, Ob- und Nidwalden. Der Kanton und die Gemeinde wollen das Projekt unterstützen.

Roger Rüegger
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In der Halle in Littau können die Kunstturner nur noch bis 2016 trainieren. (Archivbild Pius Amrein)

In der Halle in Littau können die Kunstturner nur noch bis 2016 trainieren. (Archivbild Pius Amrein)

Die Zentralschweizer Kunstturner suchen ein neues Zuhause. Der Kunstturnerverband Luzern, Ob- und Nidwalden ist auf der Suche nach einem Standort für eine Halle in Emmen fündig geworden. «Die Verantwortlichen der Gemeinde Emmen haben uns versichert, dass grosses Interesse da ist, eine Halle auf Gemeindeboden zu realisieren», sagt Marcel Wolfisberg, Präsident des Kunstturnerverbands LU/OW/NW auf Anfrage.

Gemeinderat Urs Dickerhof bestätigt: «Selbstverständlich sind wir daran interessiert, wenn in der Sportgemeinde Emmen ein solches Leistungszentrum angesiedelt wird. Es würde Emmen gut anstehen. Somit hat die Gemeinde den Kunstturnern die Unterstützung zugesagt.» Als möglicher Standort nennt Wolfisberg das Gebiet Mooshüsli bei den Schrebergärten.

Die Realisierung eines neuen Trainingszentrums per 2016 ist für die Kunstturner eminent wichtig, wie Wolfisberg betont. Denn ihr derzeitiges Trainingszentrum im Stadtteil Littau müssen die Kunstturner bald verlassen. Auf dem besagten Areal Grossmatte West entsteht 2016 eine Wohnüberbauung.

In welchem Ausmass das Projekt von Kanton und der Gemeinde Emmen unterstützt wird, steht noch nicht fest. Regierungsrat Guido Graf nimmt auf Anfrage schriftlich Stellung: «Das Konzept wurde mir Anfang Juni zugestellt. Eine finanzielle Unterstützung über den Lotteriefonds wäre denkbar.»