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EMMEN: Vandalen öffentlich an den Pranger stellen?

Die SVP Emmen fordert, dass Vandalen namentlich im Gemeindeblatt genannt werden. Diese Idee stösst auf Widerstand.
Das Revival des Prangers in Emmen? (Karikatur Jals/Neue LZ)

Das Revival des Prangers in Emmen? (Karikatur Jals/Neue LZ)

Wer gemeindeeigene Einrichtungen oder Orte beschädigt und überführt wird, der soll künftig öffentlich ausgestellt werden. Die SVP Emmen fordert in einem Vorstoss vom Gemeinderat, dass solche Vandalen mit Name, Adresse, Alter und Nationalität im Mitteilungsorgan «Emmenmail» genannt werden. Motionär Michael Brügger verspricht sich dadurch eine Verminderung von Vandalenakten.

Die anderen Emmer Parteien und Gemeindepräsident Thomas Willi (CVP) halten nichts von dieser Forderung. Der Luzerner Datenschützer Amédéo Wermelinger zweifelt, ob es dafür überhaupt eine rechtliche Grundlage gibt. Nicht kommentieren wollte Daniel Burri, geschäftsleitender Staatsanwalt, den Vorstoss. Er sagt lediglich: «Die Strafuntersuchungsbehörden publizieren Namen oder gar Bilder von mutmasslichen Tätern nur in Einzelfällen.» Und dies vor allem, wenn es darum gehe ein besonders schweres Verbrechen oder Vergehen aufzuklären.

Michael Graber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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