EMMEN: Verband lanciert Petition gegen mehr Kampfjetbewegungen

Ab 2018 sollen auf dem Flugplatz Emmen 5000 Kampfjets starten und landen. Das sei zu viel, meint der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen (SFE). Er lanciert deshalb eine Petition.

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Der Flugplatz in Emmen. (Bild: Keystone/ Christian Beutler)

Der Flugplatz in Emmen. (Bild: Keystone/ Christian Beutler)

Im Februar präsentierten der Bundesrat und die Luftwaffe neue Zahlen zum Flugplatz Emmen (wir berichteten). Demnach sollen ab 2018 rund 5000 Kampfjets starten und landen. Das entspricht einer Zunahme von 23 Prozent gegenüber dem Jahr 2016. Konkret bedeute dies zwei bis drei zusätzliche Flüge mit Tiger-Maschinen pro Tag.

In der Bevölkerung regt sich nun Widerstand gegen den geplanten Ausbau. Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen (SFE) lanciert am 1. August eine Petition für eine Beibehaltung der Anzahl Jetbewegungen bei 3000 und für eine sechswöchige Sommerpause. «Die betroffene Region steht mehrheitlich noch hinter dem Flugplatz Emmen. Aber die Akzeptanz bröckelt», heisst es in einer Mitteilung.

Der SFE kämpfe für die Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen Fluglärmbelastung und Ruhebedürfnis der Bevölkerung. Die Unterschriftensammlung dauere bis zum 15. September. Im Rahmen der Herbstsession soll die Petition an Bundesrat Guy Parmelin übergeben werden.

pd/jvf