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EMMEN: Vergewaltigung: Ist Opfer gelähmt?

Die Luzerner Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln weiter «mit Hochdruck» im Fall der Frau, die vor einer Woche in Emmen von ihrem Velo gezerrt und vergewaltigt wurde.
Hier, unweit der Reussbrücke, soll die 26-jährige Frau vergewaltigt worden sein. (Bild Luzerner Polizei)

Hier, unweit der Reussbrücke, soll die 26-jährige Frau vergewaltigt worden sein. (Bild Luzerner Polizei)

Dies sagt auf Anfrage Simon Kopp, Kommunikationsverantwortlicher der Luzerner Staatsanwaltschaft. «Wir setzen alles daran, den Täter zu finden.»

Die 26-Jährige war beim Angriff schwer am Rücken verletzt worden und musste im Luzerner Kantonsspital notoperiert werden (Ausgabe vom 23. Juli). So schwer, dass sie gemäss Simon Kopp noch immer nicht detailliert einvernommen werden konnte. «Wir konnten zwar kurze Gespräche führen, eine richtige Einvernahme war allerdings noch nicht möglich», so Kopp. Das Luzerner Kantonsspital teilt auf Anfrage mit, generell keine Auskünfte über den Zustand von Patienten zu geben.

Patientin soll in Nottwil sein

Gemäss Informationen unserer Zeitung befindet sich die Frau derzeit nicht im Kantonsspital, sondern im Schweizer Paraplegikerzentrum (SPZ) Nottwil. Die Rückenverletzungen sollen derart gravierend sein, dass sie derzeit vom Hals an abwärts gelähmt ist. Offiziell wird das nicht bestätigt, auch beim SPZ wird das aus Patientenschutzgründen nicht kommentiert. Simon Kopp bestätigt in diesem Zusammenhang nur, «dass die Frau schwerste Rückenverletzungen erlitten hat».

Spurenauswertung im Gange

Der mutmassliche Täter, der zwischen 1,70 und 1,80 Meter gross ist und gebrochen Deutsch sprach, ist noch nicht ermittelt. «Die für diesen Fall geschaffene Sonderkommission arbeitet mit Hochdruck, prüft Zeugenaussagen und arbeitet an der Spurenauswertung», so Kopp. Auch gehe die Polizei noch immer regelmässig zum Dammweg an der Reuss in Emmen, wo sich die Tat am letzten Dienstag um etwa 22.40 Uhr ereignet hat.

«Dort werden Passanten befragt, die möglicherweise zur Tatzeit in der Nähe waren und etwas festgestellt haben», so Kopp. Mehr sagt Kopp derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Auch nicht, ob es konkrete Hinweise zum Täter gibt.

Polizei hofft auf Opferaussagen

Dazu wie auch zum Tathergang erhofft sich die Polizei zudem wichtige Erkenntnisse aus der bevorstehenden Einvernahme des Opfers. «Diese ist allerdings erst dann möglich, wenn es der gesundheitliche Zustand des Opfers zulässt», so Kopp.

gus.

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