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Interview

«Emmen wird auf jeden Fall weiter lachen»

Die erste Ausgabe von «Emmen Lacht» ist Geschichte. Welche Bilanz ziehen die Verantwortlichen? Wir haben mit dem künstlerischen Leiter Albi Christen gesprochen.
Beatrice Vogel
Albi Christen, künstlerischer Leiter «Emmen Lacht». (Bild: PD)

Albi Christen, künstlerischer Leiter «Emmen Lacht». (Bild: PD)

Die erste Ausgabe von «Emmen Lacht» – ein Ableger des etablierten Humorfestivals «Stans Lacht» – ging vergangene Woche im Le Théâtre Emmen über die Bühne. Rund 1800 Zuschauer besuchten die Auftritte von Bliss, Mummenschanz, Starbugs und den Siebe Sieche.

An fünf Abenden sind vier Comedy-Formationen am «Emmen Lacht» vor insgesamt 1800 Zuschauern aufgetreten. Entspricht das Besucheraufkommen Ihren Erwartungen?

Albi Christen: Mit einer Auslastung von rund 65 Prozent sind wir sehr zufrieden für die Erstausgabe. Unsere Erwartungen wurden sogar leicht übertroffen. Trotzdem befinden wir uns natürlich noch im Aufbau. Ohne Eigenleistung und grosszügige Unterstützung von Partnern, wäre das nicht möglich. Wir wollen in erster Linie Menschen zum Lachen bringen und selbst Spass daran haben. Das ist uns gelungen.

Inwiefern konnten Sie für die erste Ausgabe von «Emmen Lacht» auf die Erfahrungen mit «Stans Lacht» zurückgreifen?

Nach 15 Jahren «Stans Lacht» dürfen wir natürlich auf ein starkes Netzwerk an Künstler, Helfer, Medien und Partner zurückgreifen. Vieles ist eingespielt, einiges ist adaptierbar.

Was waren die grössten Herausforderungen?

Die grösste Herausforderung war es, bereits für eine Erstausgabe genügend Menschen zu erreichen, die sich für unsere Veranstaltungen begeistern lassen und ein Ticket kaufen. Das Le Théâtre ist mit dem Zug gerade mal sieben Minuten von Luzern entfernt und der Bahnhof befindet sich quasi vor der Tür. Ein Katzensprung eigentlich. Da gibt es noch viel Potenzial. Wir dürfen definitiv noch präsenter werden.

Wie war die Resonanz in Emmen?

Wir dürfen uns wirklich glücklich schätzen. Das Festival ist nicht nur beim Publikum, sondern auch bei den Vertretern der Gemeinde, beim Veranstaltungshaus und auch bei auftretenden Künstlern super angekommen. Letztere haben sich besonders gefreut über die grosse Bühne, die Tribüne und die Möglichkeiten im Le Théatre.

Gibt es eine weitere Ausgabe von «Emmen Lacht»? Was dürfen die Zuschauer dann erwarten?

Emmen wird auf jeden Fall weiter lachen, das steht fest. Unsere Learnings aus dieser Erstausgabe werden aber erst noch verarbeitet. So oder so haben wir bereits im November zwei einzelne Comedy Shows im Le Théâtre angesagt – mit Künstlerinnen und Künstlern, für die wir terminlich im Festivalprogramm keinen Platz fanden: Mike Müller («Heute Gemeindeversammlung») am 15. November und Die Exfreundinnen («Zum Fressen gern») am 30. November.

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