EMMENBRÜCKE: Amag-Chef steigt bei Schmolz+Bickenbach ein

Martin Haefner, Chef des grössten Schweizer Autoimporteurs Amag, wird drittwichtigster Aktionär bei Schmolz+Bickenbach. Im Rahmen der Ende September genehmigten Kapitalerhöhung des Stahlkonzerns erhöhte er seinen Anteil auf 11 Prozent.

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Blick in die Produktion bei Schmolz + Bickenbach. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Blick in die Produktion bei Schmolz + Bickenbach. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Das geht aus einer Pflichtmeldung der SIX Swiss Exchange hervorgeht. Das Paket hat derzeit einen Wert von rund 100 Mio. Franken. Eine grössere Beteiligung an Schmolz+Bickenbach halten nur die Gründerfamilie mit 15,2 Prozent und Renova, die Beteiligungsgesellschaft von Viktor Vekselberg, mit 25,5 Prozent. Die beiden Parteien sind durch einen Aktionärsbindungsvertrag liiert.

Der frühere Verwaltungsrat Gerold Büttiker, der sich im Machtkampf um den Stahlkonzern gegen das Vorgehen der Gründerfamilie gewehrt hatte, hält über seine Gebuka nur noch 2,82 Prozent am Unternehmen. Zuvor war er mit 6 Prozent beteiligt gewesen. Büttiker erhebt jedoch aufgrund eines Vorkaufsrechtes Anspruch auf ein zusätzliches Aktienpaket im Umfang von 4,83 Prozent. Die Frage, inwiefern dieser Anspruch besteht, ist Gegenstand eines laufenden juristischen Verfahrens.

sda