EMMENBRÜCKE: Anwohner ringen dem FCL Konzessionen ab

Das Gastspiel des FCL in Emmen löst Ängste aus, wie eine Infoveranstaltung zeigte. Nicht alle konnten am Montagabend ausgeräumt werden.

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«Und? Sind die Anwohner jetzt zufrieden?» (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Und? Sind die Anwohner jetzt zufrieden?» (Karikatur Jals/Neue LZ)

Hauptstreitpunkt beim von etwa 150 Leuten besuchten Anlass im Gesagt war die geplante 35 Meter hohe Flutlichtanlage. Diese ist nötig, um die lukrativen TV-Übertragungen zu ermöglichen. «Die Flutlichtmasten entsprechen der Höhe eines elfstöckigen Hochhauses», rechnete Anwohner Silvio Nosetti vor. FCL-Präsident Walter Stierli zeigte sich kompromissbereit: «Wenn das so ein Problem ist, müsste es möglich sein, die Höhe der Masten zu reduzieren.» Er und Thomas Schönberger, CEO der FC Luzern-Innerschweiz AG, gaben jedoch zu bedenken, dass das Licht nur an 13 oder 14 Spielen bis etwa 20 Uhr brenne. Insgesamt trägt der FCL 27 Spiele in Emmen aus, vom 26. Juli bis Ende Dezember 2010. Ab dann spielt er in der neuen Swissporarena auf der Allmend.

Ob mit der Infoveranstaltung die von Anwohnern angekündigten Einsprachen gegen das Baugesuch verhindert werden konnten, wird sich spätestens am 18. Mai zeigen.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.