EMMENBRÜCKE: Eine grüne Farbfläche sorgt für Verwirrung

Emmen hat eine Strasse grün angemalt. Viele meinen, es handle sich um ein völlig neues Verkehrskonzept. Das ist aber nicht so.

Drucken
Teilen
Die grün eingefärbte Zone soll die Verkehrsteilnehmer aufmerksamer machen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die grün eingefärbte Zone soll die Verkehrsteilnehmer aufmerksamer machen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die grüne Farbgebung fällt auf. Bei der Einmündung der Herdschwandstrasse ist die Schützenmattstrasse neu eingefärbt. Dies im Zusammenhang mit einer Strassensanierung. «Wir wollten einen neuen Ansatz wählen und eine Fläche bemalen, auf der alle Verkehrsteilnehmer gegenseitig Rücksicht nehmen», sagt der Emmer Baudirektor Josef Schmidli. Das Konzept lehne sich an die Idee von «Shared Space» an, liess die Zeitung «Region» verlauten: Gestaltung eines öffentlichen Raums, der im Gleichgewicht zwischen Verkehr, Verweilen und anderen räumlichen Funktionen steht.

Aschi Schmid von der kantonalen Dienststelle Verkehr und Infrastruktur, sagt aber: «Die Grünfläche hat nichts mit ?Shared Space? zu tun. Rechtlich hat die farbliche Gestaltung keine Aussage.» Gemeinderat Josef Schmidli ist dies bewusst: «Auf der Schützenmattstrasse haben wir deshalb auch nicht ?Shared Space? eingeführt, sondern nur eine Massnahme, die in Richtung dieser noch jungen Philosophie geht.»

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.