EMMENBRÜCKE: Kampf für einen Kollektivarbeitsvertrag

Angestellte von Monosuisse, Nexis und Tersuisse wollen weiterhin einen Kollektivarbeitsvertrag. Dafür haben sie nun Unterschriften gesammelt.

Drucken
Teilen
Nexis fibers in Emmenbrücke. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Nexis fibers in Emmenbrücke. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

An einer Mitglieder- und Betriebsversammlung im März haben Angestellte von Monosuisse, Nexis und Tersuisse beschlossen, sich gegen das Ende der Sozialpartnerschaft am Standort Emmenbrücke zu wehren. Die dort ansässigen Arbeitgeber wollen in Zukunft die Arbeitsverträge ihrer Mitarbeitenden nicht mehr verbindlich mit Syna aushandeln und in einem Kollektivarbeitsvertrag (KAV) regeln. Vielmehr möchten die Arbeitgeber künftig die Arbeitsbedingungen von sich aus nur noch mit einem Betriebsreglement festhalten. Mit einer Unterschriftensammlung haben die betroffenen Arbeitnehmer nun diesem Bedürfnis Nachdruck verliehen, heisst es in einer Medienmitteilung der Syna.

Weit über 50 Prozent der Beschäftigten bei Monosuisse und Nexis und eine grosse Anzahl der Mitarbeitenden von Tersuisse wollen, dass Syna mit den Arbeitgebern den KAV und den vorsorglichen Sozialplan auch in Zukunft fortführen. Syna erwartet jetzt laut Medienmitteilung von den Arbeitgebern Terminvorschläge für Verhandlungen über die Weiterführung des KAV und des Sozialplanes.

zim