EMMENBRÜCKE: Messerstecher wird ausgewiesen

Mit einem Fleischmesser hat er vor sieben Jahren in Emmenbrücke zwei Männer niedergestochen und schwer verletzt. Nun muss der heute 42-jährige Mann aus Bosnien-Herzegowina die Schweiz definitiv auf unbestimmte Zeit verlassen.

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Das Bundesgericht in Lausanne hat einen entsprechenden Entscheid der Luzerner Behörden bestätigt.

In Lebensgefahr gebracht
Zu der Messerstecherei war es im April 2001 gekommen. Der Mann stach nach einem heftigen Streit mit einem Fleischmesser auf den Freund seiner Frau und dessen Begleiter ein. Die beiden Verletzten schwebten vorübergehend in Lebensgefahr.

Das Obergericht des Kantons Luzern verurteilte den Messerstecher im Mai 2005 in zweiter Instanz wegen mehrfachen vollendeten Versuchs der vorsätzlichen Tötung zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus sowie zu acht Jahren Landesverweis. Im Mai 2006 verfügte das Amt für Migration des Kantons Luzern die Ausweisung des Messerstechers aus der Schweiz auf unbestimmte Zeit.

Das Bundesgericht hat diesen Entscheid nun bestätigt. Laut dem Urteil aus Lausanne besteht ein grosses sicherheitspolitisches Interesse an der Entfernung und Fernhaltung des Mannes aus der Schweiz.

ap/tzi./Neue LZ