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EMMENBRÜCKE: Schmolz + Bickenbach beendet 2017 mit schwarzen Zahlen

Schmolz + Bickenbach schreibt wieder Gewinn und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Aus den USA kommen gemischte Signale für den Luzerner Stahlhersteller.
Die Öfen von Schmolz + Bickenbach in Emmenbrücke sind gut ausgelastet. (Bild: Pius Amrein (Emmenbrücke, 27. April 2010))

Die Öfen von Schmolz + Bickenbach in Emmenbrücke sind gut ausgelastet. (Bild: Pius Amrein (Emmenbrücke, 27. April 2010))

Im Vorjahr hatte in diesem Posten noch ein Minus von 80 Millionen Euro gestanden. Und auch 2015 hatte mit einem Verlust von 166,8 Millionen Euro geendet. Abgesetzt wurden im vergangenen Jahr 1,79 Millionen Tonnen Rohstahl, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das sind 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Marktumfeld war gemäss Mitteilung günstig und schlug sich in einer konstant hohen Nachfrage nieder. Die Rohstoffpreise waren volatil, allerdings auf höherem Niveau als im Vorjahr.

Regional konnte Schmolz+Bickenbach in fast allen Ländern mehr umsetzen. In den USA stieg der Umsatz um über einen Viertel dank neuer Produkte und einer Belebung in der Öl- und Gasindustrie. China wuchs um 38,4 Prozent. In Deutschland, Frankreich und Italien trieb die Autoindustrie den Umsatz an.

Vor Steuern blieb ein Ergebnis von 42,4 Millionen Euro. Positive Steuereffekte vor allem dank der Steuerreform in den USA führten zu einem Ertrag von 3,3 Millionen Euro.

Für 2018 geht das Unternehmen davon aus, dass die Spezial-Langstahlindustrie weiter wächst, da sich die Nachfrage zu anspruchsvolleren Stahlanwendungen verschiebt. Kostendisziplin soll steigende Rohstoff- und Personalkosten abfedern. Ein Schwerpunkt wird die Integration der im Februar übernommenen Teile von Ascometal. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet Schmolz+Bickenbach ein Ergebnis von 200 bis 230 Millionen Euro.(sda)

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