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EMMENBRÜCKE: Schmolz+Bickenbach mit weniger Verlust

Der Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach hat im vergangenen Geschäftsjahr mit weniger Umsatz ein besseres Ergebnis erzielt. Die Umsatzerlöse gingen vor allem aufgrund des tieferen Preisniveaus um 8,5 Prozent auf 3,28 Milliarden Euro zurück. Mit Clemens Iller wurde zudem der Neue CEO vorgestellt.
Die Schmolz und Bickenbach AG in Emmenbrücke. (Bild: Keystone)

Die Schmolz und Bickenbach AG in Emmenbrücke. (Bild: Keystone)

Dennoch schrieb der Konzern operativ wieder schwarze Zahlen. Das betriebliche Ergebnis (EBIT) betrug 17,8 Mio. Euro gegenüber einem Verlust von 14,5 Mio. Euro im Vorjahr. Das bis 2016 reichende Effizienzsteigerungsprogramm zeige erste Ergebnisse, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Unter dem Strich stehen nach wie vor rote Zahlen, der Verlust konnte aber eingedämmt werden. Während 2012 noch ein Minus von 162,8 Mio. Euro resultierte, beträgt der Verlust nun noch 83,7 Mio. Euro. Der Grund für das bessere Ergebnis sei der Wegfall steuerlicher Sondereffekte im Vorjahr, heisst es in der Medienmitteilung.

Clemens Iller wird neuer Firmenchef

Ebenfalls am Donnerstag gab Schmolz+Bickenbach bekannt, dass Clemens Iller ab dem 1. April neuer Firmenchef wird. Iller war bis Ende 2012 im Management des deutschen Stahlkonzerns ThyssenKrupp tätig.

Er werde das Unternehmen gemeinsam mit dem Finanzchef Hans-Jürgen Wiecha führen, der Ende Dezember das Amt des Firmenchefs interimistisch übernommen hatte. Der frühere Konzernchef Johannes Nonn verliess das Unternehmen per Ende 2013 mit Verweis auf eine Klausel in seinem Arbeitsvertrag, die bei einem Besitzerwechsel greift.

Ein solcher hatte bei Schmolz+Bickenbach 2013 stattgefunden: Nach einem monatelangen Machtkampf hatten die Erben der Firmengründer und die Kapitalgesellschaft Renova des russischen Industrieinvestors Viktor Vekselberg einen Sieg über den damaligen Verwaltungsrat davongetragen.

sda

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