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EMMENBRÜCKE: Schmolz+Bickenbach-VR lehnt Übernahmeangebot ab

Der Verwaltungsrat von Schmolz+Bickenbach lehnt das Übernahmeangebot von Renova ab. Die am Montag veröffentlichte Stellungnahme muss allerdings als Formsache betrachtet werden, da Renova zusammen mit den Gründerfamilien bereits ausreichend viele Aktien besitzt, um den Stahlkonzern massgeblich zu kontrollieren.
Die Schmolz und Bickenbach AG in Emmenbrücke. (Bild: Keystone)

Die Schmolz und Bickenbach AG in Emmenbrücke. (Bild: Keystone)

Aus diesem Grund hat sich der aktuelle Verwaltungsrat vor nicht ganz zwei Wochen mit Renova und den Gründerfamilien über eine geordneten Ablauf der Kontrollübernahme geeinigt. Zudem kündigte das oberste Führungsgremium letzte Woche an, bei der ausserordentlichen Generalversammlung im September zurückzutreten.

Beim Übernahmeangebot von Renova handelt es sich ohnehin um ein Pflichtangebot, das die vom russischen Investor Viktor Vekselberg kontrollierte Gesellschaft nach dem Kauf weiterer Aktien machen musste. Renova besitzt derzeit knapp 25,3 Prozent an Schmolz+Bickenbach, die Gründerfamilien knapp 15,2 Prozent.

Da Renova und die Gründerfamilien durch einen Aktionärsbindungsvertrag miteinander verbunden sind, haben sie einen bestimmenden Einfluss auf die Geschicke von Schmolz+Bickenbach, wie der Verwaltungsrat es ausdrückt. Den Publikumsaktionären empfiehlt der Verwaltungsrat, das Kaufangebot abzulehnen.

Im Communiqué vom Montag hält der Verwaltungsrat fest, dass unabhängige Berechnungen je nach Methode eine Schmolz+Bickenbach-Aktie zwischen 3,95 und 5,70 Fr. bewerteten. Da Renovas Angebot auf 2,85 Fr. pro Aktie lautet, entspreche es nicht dem tatsächlichen Wert und dem Potenzial des Konzerns.

Renova macht allerdings auch keinen Hehl daraus, dass sie an einem Kauf aller Aktien gar nicht interessiert ist. Mit der Analyse des Aktienwertes beauftragt hatte der Verwaltungsrat die Bank J. Safra Sarasin.

sda/nop

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