EMMENBRÜCKE: Schulanlage wird für 32 Millionen saniert

Ein neuer Primarschultrakt sowie eine Dreifachturnhalle: Für die Emmer Schüler soll es komfortabler werden. Pavillons, Container und Baracken verschwinden.

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Das geplante Gersag-Schulhaus (r.) mit dem Pausenplatz. (Visualisierung pd)

Das geplante Gersag-Schulhaus (r.) mit dem Pausenplatz. (Visualisierung pd)

Das Projekt «Sanierung Schulanlage Gersag» sieht vor, dass die bestehenden Gebäude umfassend saniert werden. Konkret die Fassade, die technischen Anlagen und die Fensterbereiche. Neu gebaut wird ein Primarschultrakt mit Aula und eine Dreifachturnhalle mit Zuschauergalerie. Die Kosten betragen 32,4 Millionen Franken.

40 Millionen Schulden abgebaut
Mit der Sanierung entstehen moderne Klassen-, Gruppen- und Fachräume für einen zeitgemässen Schulbetrieb. Durch den Bau der Dreifachturnhalle soll das Manko bei den Turnhallen für den Schulsport und die Vereine behoben werden. Durch die Auslagerung der Betagtenzentren sowie dem Schuldenabbau von 40 Millionen Franken in den letzten fünf Jahren sei der nötige Spielraum geschaffen worden, schreibt die Gemeinde Emmen.

Im September wird der Einwohnerrat über das Projekt entscheiden, Ende November das Stimmvolk. Seit bald 60 Jahren sind die Gebäude der Schulanlage Gersag in Betrieb. Heute besteht die Schule Emmen aus 37 Klassen.

rem