EMMENBRÜCKE: «Schweiz ist ein Vorbild für Toleranz»

3000 Muslime feierten am Samstag die Einweihung der neuen Moschee in Emmenbrücke. Dabei war auch der oberste religiöse Führer der Gläubigen.

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In Emmenbrücke wurde die grösste, bosnische Moschee der Schweiz eröffnet. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

In Emmenbrücke wurde die grösste, bosnische Moschee der Schweiz eröffnet. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Welche Bedeutung die neue Moschee der islamischen Gemeinde Luzern für die bosnischen Muslime hat, konnte man gestern in Emmen erleben. Zur feierlichen Einweihung der Moschee kamen 3000 Gläubige.

Darunter auch wichtige Geistliche wie Reisu-l-ulema Mustafa Ceric – als Oberhaupt der bosnischen Muslime kommt ihm eine Bedeutung zu wie etwa bei den Katholiken dem Papst. Er lobte die Schweiz in den höchsten Tönen: «Es ist bewundernswert, wie die Schweiz es ermöglichte, dass die islamische Gemeinschaft hier diese Moschee bauen konnte», sprach er in seiner Rede zum Festpublikum. «Die Schweiz ist ein Vorbild für Toleranz und friedliches Zusammenleben zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen.»

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.