EMMENBRÜCKE: So ging Liquidator Kurt Stöckli die Nexis an

Kurt Stöckli ist im November 2008 gerufen worden, als der traditionsreiche Emmenbrücker Garnproduzent Nexis pleite war. Ein SF-Reporter hat ihn in den Folgemonaten begleitet.

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Rechtsanwalt Kurt Stöckli auf dem Nexis-Gelände in Emmenbrücke. (Bild SF)

Rechtsanwalt Kurt Stöckli auf dem Nexis-Gelände in Emmenbrücke. (Bild SF)

Branchenfremde Finanzinvestoren aus Paris hätten das Unternehmen in nur zwei Jahren in den Abgrund gesteuert, wie es in einer Vorschau heisst. Reporter Beat Bieri hat verfolgt, wie Kurt Stöckli, Rechtsanwalt aus Bern, in den Trümmern der «waghalsigen Fehlspekulation» bei Nexis aufräumte: wie er Kosten eindämmte, wie er verkaufte, was verkäuflich war, wie er den Rest schloss und Mitarbeiter entlassen musste.

Und immer habe der Liquidator im Fokus gegensätzlicher Interessen agiert: «Die geprellten Gläubiger wollen möglichst viel vom verlorenen Geld zurück, die Mitarbeiter möchten ihre Arbeitsplätze behalten.»

scd

HINWEIS
«Reporter»: Mal Totengräber, mal Rettungsengel – Kurt Stöckli, der Liquidator. Mittwoch, 4. November 2009, 22.20 Uhr, SF 1

Nexis-Mitarbeiter Franz Zumbühl an seinem letzten Arbeitstag: Nach 36 Jahren hat er die Kündigung erhalten. (Bild SF)