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EMMENBRÜCKE: Tramhüsli soll auch kultureller Treffpunkt werden

Die Interessengemeinschaft Arbeit erhält den Zuschlag für den Betrieb des Tramhüslis in Emmenbrücke. Es wird als Kiosk geführt, mit einer Boccia-Bahn erweitert, und es soll neu auch Platz für kulturelle Anlässe bieten.
Vor dem Tramhüseli in Emmenbrücke (von links): Simon Kindle vom Künstler-Kollektiv Takt 1-Vertreter, die Emmer Kulturvorsteherin Susanne Truttmann, Marc Pfister (Geschäftsführer der IG-Arbeit, Conny Frey, Präsidentin der Zukunftsgestaltung Emmen und Hardi Bisig, Mitglied des Stiftungsrat. (Bild Pius Amrein)

Vor dem Tramhüseli in Emmenbrücke (von links): Simon Kindle vom Künstler-Kollektiv Takt 1-Vertreter, die Emmer Kulturvorsteherin Susanne Truttmann, Marc Pfister (Geschäftsführer der IG-Arbeit, Conny Frey, Präsidentin der Zukunftsgestaltung Emmen und Hardi Bisig, Mitglied des Stiftungsrat. (Bild Pius Amrein)

Wie aus der Medienmitteilung der Stiftung Tramhüsli hervorgeht, sollen in Zusammenarbeit mit Takt1, einem Kollektiv von Kulturschaffenden aus der Region Luzern, verschiedene kulturelle Anlässe, Theater, Lesungen, Konzerte oder Tanzveranstaltungen stattfinden.

Das Tramhüsli selber werde kioskähnlich geführt, in einer Mischung von Take away und Konsumation vor Ort. Die IG Arbeit sei eine erfahrene Gastroanbieterin, die in der Stadt Luzern verschiedene Gastro-Betriebe führt, schreibt die Stiftung. Der Aussenbereich des Tramhüsli soll zu einem Garten, einer «grünen Lunge am Centralplatz», und einer Boccia-Bahn ausgestaltet werden; eine solche spielte hier während der Hochblüte der Industrie in Emmenbrücke eine grosse Rolle.

«Für mich ist es wichtig, dass sich am Centralplatz nun ein Treffpunkt entwickelt», wird Stiftungspräsident Urs Rudolf in der Mitteilung zitiert. Entscheidend für die Wahl der IG Arbeit sei für den Stiftungsrat gewesen, dass in deren Projekt nebst einem funktionierenden Gastro-Konzept auch der Aspekt Kultur konkretisiert wurde. Ausserdem hat das Projekt einen starken sozialen Bezug.

Zeitplan noch offen

Die IG Arbeit ist seit 30 Jahren spezialisiert im Bereich der Arbeitsintegration von psychisch beeinträchtigten Menschen mit dem Ziel, diese wieder zurück in die Arbeitswelt zu führen. Beim Tramhüsli will die IG mit Menschen arbeiten, die bei der IG Arbeit schon einen Weg zurückgelegt haben, so dass dass Gastronomieangebot professionell betrieben werden könne, heisst es weiter.

Vorgesehen ist deshalb - wie in allen anderen Betrieben der IG Arbeit - eine Leitung mit Gastroprofis vor Ort, mit Fachleuten, die sowohl eine gastronomische als auch eine soziale Ausbildung haben.

Die Stiftung Tramhüsli wird nun mit der IG einen Nutzungsvertrag abschliessen. Gleichzeitig erfolgt die Planung für den Bau des Sommergartens, den Innenausbau des Tramhüsli und des Nebenbaus.

Eine detaillierte Aussage über die Dauer der baulichen Massnahmen kann die Stiftung noch nicht machen. Sie werde auch von der Finanzierung abhängig sein, heisst es in der Medienmitteilung. Die Stiftung Tramhüsli ist nach wie vor auf die Unterstützung von Sponsoren und Spendern angewiesen. Realistisch sei wohl eine Eröffnung im Frühling oder Sommer 2017.

pd/kst/sda

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